Citroën verlängert seinen Spar-Hammer
Der Citroën ë-C3 Max ist ab 23.800 € erhältlich, liefert bis zu 273 km Reichweite im Test und scheint das günstigste vollwertige E-Auto zu sein.
Citroën verlängert seine Rabattaktion, bei der die staatliche E-Auto-Prämie verdoppelt wird. Besonders billig wird damit der Einstiegs-Stromer ë-C3 Urban Range: Er kostet im günstigsten Fall nur noch gut 8.000 Euro.
Citroën verlängert seine bereits zum Jahresbeginn 2026 gestartete Aktion zur "Verdopplung der E-Auto-Förderung" bis zum 31. Dezember 2026. Die zum Stellantis-Konzern gehörende Marke legt zur staatlichen Prämie also noch einmal eigenes Geld drauf. Je nach persönlicher Förderberechtigung können Käuferinnen und Käufer so insgesamt bis zu 12.000 Euro sparen. Citroën will damit Elektromobilität vor allem über den Preis in die Breite bringen.
3.000 Euro Rabatt gibt es immer
Das Prinzip ist bewusst simpel gehalten: Unabhängig von der staatlichen Förderung gewährt Citroën generell 3.000 Euro Rabatt. Bei Kundinnen und Kunden, die für die Beantragung der Fördermaßnahmen berechtigt sind, verdoppelt Citroën die jeweilige staatliche Fördersumme. Die Bundesförderung kann – abhängig vom jeweiligen Einkommen und von der familiären Situation der Antragsteller – bis zu 6.000 Euro betragen. In der Summe ergibt das nach Herstellerrechnung einen möglichen Gesamtvorteil von maximal 12.000 Euro. Das Angebot gilt für private Kundinnen und Kunden bei Kauf oder Leasing eines Pkw-Neufahrzeugs mit reinem Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb.
Interessierte sollten jedoch beachten, dass die staatliche Förderung erst nach der Zulassung individuell beantragt werden muss. Wie genau diese in Deutschland geregelt ist, erfahren Sie in unserem großen Themen-Dossier.
Wie stark Kaufanreize aktuell ziehen, zeigt Citroën am Beispiel des ë-C3: Der elektrische Kleinwagen war nach Herstellerangaben im Juli 2026 erstmals das meistzugelassene batterieelektrische Modell (BEV) im B-Segment in Deutschland. 1.223 Neuzulassungen bedeuten Citroën zufolge einen Segment-Marktanteil von 16,5 Prozent. Zudem habe es der ë-C3 damit unter die Top 20 der BEV-Zulassungen insgesamt geschafft (Quelle: Dataforce). Seit Jahresbeginn kommt der ë-C3 demnach auf 4.838 Zulassungen und 15,6 Prozent Segmentanteil.
Citroën ë-C3 schon ab 8.140 Euro
Beim Modell selbst setzt Citroën auf zwei Reichweiten-Varianten. Der ë-C3 "Urban Range" ist für Kurzstrecken ausgelegt und soll rund 200 Kilometer schaffen. Die Version "Standard Range" kommt laut Hersteller auf bis zu 322 Kilometer und ist optional mit Schnellladefunktion erhältlich. Beide Varianten verfügen über einen 83 kW (113 PS) starken E-Antrieb. Der Einstiegspreis liegt bei 20.140 Euro für den ë-C3 YOU Urban Range – noch ohne Berücksichtigung individueller Fördervorteile. Genau hier soll die verlängerte Förder-Verdopplung den Ausschlag geben: Je nach Konstellation kann der reale Kaufpreis spürbar sinken – im Extremfall auf nur 8.140 Euro.
Flankierend verspricht Citroën für ausgewählte Elektrofahrzeuge zudem einen Garantieschutz von bis zu acht Jahren oder 160.000 Kilometer. Voraussetzung ist allerdings eine regelmäßige Wartung nach dem Garantie- und Serviceheft durch eine teilnehmenden, autorisierte Citroën-Vertragswerkstatt.
