Meiden Sie diese Autobahnen
Am letzten großen Rückreisewochenende der Sommerferien drohen auf zahlreichen Autobahnen längere Staus. Rund 1.000 Baustellen und mehrere Vollsperrungen verschärfen die Verkehrslage zusätzlich.
In Bayern und Baden-Württemberg enden die Sommerferien. Gleichzeitig beginnt in mehreren österreichischen Bundesländern wieder die Schule. Der ADAC erwartet deshalb vor allem auf den Rückreiserouten aus dem Süden sowie von den Küsten ein hohes Verkehrsaufkommen.
In Richtung der Urlaubsregionen bleiben Späturlauber, Wochenendausflügler und Bergwanderer unterwegs. In Norddeutschland kommt die 55-stündige Vollsperrung der A7 in Hamburg hinzu. Sie betrifft auch die Anbindung der A23.
Zu diesen Zeiten drohen die längsten Staus
In Richtung der Urlaubsgebiete wird es vor allem am Freitagnachmittag und Freitagabend sowie am Samstagvormittag voll. Der Rückreiseverkehr erreicht am Samstagnachmittag und Samstagabend seinen Höhepunkt.
Auch am Sonntag ist vom Vormittag bis in den frühen Abend mit Verzögerungen zu rechnen. Zusätzliche Engpässe entstehen durch Baustellen. Bundesweit wird derzeit auf rund 1.000 Autobahnabschnitten gearbeitet.
Diese Autobahnen sind besonders betroffen
- A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
- A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz
- A4 Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A5 Kassel – Frankfurt sowie Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn
- A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A11 Berliner Ring – Kreuz Uckermark – Stettin
- A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
- A13 Berliner Ring – Dresden
- A17 Dresden – Prag
- A21 Kiel – Bargteheide
- A23 Hamburg – Heide
- A24 Hamburg – Schwerin
- A27 Bremen – Bremerhaven
- A29 Ahlhorner Heide – Wilhelmshaven
- A31 Gronau – Meppen
- A38 Halle – Göttingen
- A42 Kamp-Lintfort – Dortmund
- A43 Recklinghausen – Wuppertal
- A44 Kassel – Dortmund
- A45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
- A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A65 Karlsruhe – Ludwigshafen
- A72 Zwickau – Chemnitz
- A81 Singen – Stuttgart
- A95 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 Lindau – München
- A99 Autobahnring München
Auf mehreren Autobahnen und Bundesstraßen gelten bei starkem Reiseverkehr Durchfahrtsverbote. Sie sollen verhindern, dass Autofahrer bei Stau durch Ortschaften ausweichen. Entsprechende Beschränkungen gibt es unter anderem in Bayern sowie in Tirol und Salzburg.
Das zusätzliche Sommerreise-Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen ist Ende August ausgelaufen. Am Sonntag gilt jedoch wieder das reguläre Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Wegen des Niedrigwassers bestehen Ausnahmen nur noch in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Sie gelten dort bis Ende September.
Brenner, Fernpass und Gotthard bleiben staugefährdet
In Österreich konzentriert sich der Rückreiseverkehr vor allem auf die Westautobahn A1, die Pyhrnautobahn A9, die Tauernautobahn A10, die Karawankenautobahn A11 sowie die Inntal- und Brennerautobahn A12 und A13. Auch auf der Rheintal/Walgau-Autobahn A14, der Arlbergstraße B197 und dem Fernpass B179 sind Verzögerungen möglich.
Bei Stau gelten in Tirol und Salzburg weiterhin Abfahrtssperren. Autofahrer dürfen die Autobahnen dann auf bestimmten Abschnitten nicht verlassen, um über Landesstraßen und Ortschaften auszuweichen.
In der Schweiz erwartet der ADAC Behinderungen auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie auf der Gotthard-Route A2. Auch die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die San-Bernardino-Route A13 können stärker belastet sein.
In Italien betrifft der Rückreiseverkehr vor allem die Brennerroute A22 und SS12 sowie die A7 zwischen Mailand und Genua. Weitere Verzögerungen sind auf den Fernverbindungen zu den Küsten in Frankreich, Kroatien und den Niederlanden sowie auf den Strecken nach Polen, Tschechien und Nordeuropa möglich.
Grenzkontrollen können die Rückfahrt verlängern
An den deutschen Grenzen finden bei der Einreise weiterhin Kontrollen statt. Wartezeiten drohen besonders an den Übergängen Suben auf der A3, Walserberg auf der A8 und Kiefersfelden auf der A93.
Auch an den Übergängen Ludwigsdorf auf der A4, Frankfurt (Oder) auf der A12 und Forst auf der A15 können sich Fahrzeuge zurückstauen. Auf dem Balkantransit von und nach Griechenland sowie in die Türkei sind ebenfalls längere Wartezeiten an den Grenzen möglich.
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