Mercedes bringt G-Klasse als Cabrio ab 2027
Auf der Antriebsseite kommt gesichert die Version G63 mit dem neuen M177evo-V8-Motor mit Flat-Plane-Kurbelwelle zum Einsatz. Weitere Motoren sind denkbar, eine Cabrio-Variante auf Basis der Elektro-Version ist allerdings unwahrscheinlich.
Mercedes erweitert die Palette der G-Klasse um eine offene Version. Das G-Cabriolet wird ab Mitte 2027 fast überall auf der Welt angeboten. Jetzt gibt es erste Bilder.
Die aktuelle Mercedes-Benz G-Klasse kann ihren Vorgänger in Sachen Verkaufserfolg inzwischen überbieten. Für die Schwaben hat sich die Neuauflage der Geländewagen-Ikone im Jahr 2018 längst gelohnt.
AMG-Modelle besonders erfolgreich
Im Vergleich zum Original bietet sie modernere Technik, höheren Fahrkomfort und luxuriösere Ausstattung. Dabei zählen die Geländefähigkeiten offenbar nur auf dem Papier. Denn besonders die sportlichen AMG-Varianten tragen maßgeblich zum weltweiten Erfolg bei. Trotz hoher Preise und wachsender Konkurrenz bleibt die Nachfrage konstant hoch – in vielen Märkten übersteigt sie sogar das Angebot.
Grund genug für Mercedes, die Angebotsvielfalt nochmals zu erweitern. Nach dem eher mäßig erfolgreichen Elektromodell (G-Klasse mit EQ-Technologie) folgt jetzt eine offene Cabriolet-Variante mit vier Türen. Nach einem ersten Schattenbild als Teaser schieben die Schwaben nach und nach weitere Werkserlkönige nach. Damit signalisiert Mercedes den Auftakt zu umfangreichen Testfahrten. Denn auch wenn die G-Klasse an sich schon komplett durcherprobt ist, soll auch beim G-Klasse Cabrio das komplette G‑Erlebnis, besonders beim offenen Fahren, sichergestellt werden.
Offener G kommt auch in den USA
Die offene G-Klasse, die Mercedes als Sondermodell ankündigt, setzt auf ein Stoffverdeck, das den Kofferraum und einen großen Teil der Kabine überspannt. Die Seitenwände und die C-Säulen bleiben aus Stabilitätsgründen erhalten. Nicht zu sehen, aber zu erwarten ist zudem eine Querverstrebung zwischen den C-Säulen. Bei der Verdeckkonstruktion scheint der SL als Vorbild zu dienen. Der vordere Dachbereich wird dabei bei geöffnetem Dach zudem als Abdeckung des Verdeckkastens genutzt.
Auf der Antriebsseite kommt gesichert die Version G63 mit dem neuen M177evo-V8-Motor mit Flat-Plane Kurbelwelle zum Einsatz. Weitere Motoren sind denkbar, eine Cabrio-Variante auf Basis der Elektro-Version ist allerdings unwahrscheinlich.
Darüber hinaus verrät uns ein Sprecher: "Wir werden das Fahrzeug zukünftig dann fast überall auf der Welt anbieten – und zum ersten Mal auch in den USA. An dieser Stelle ist es aber noch zu früh, um über weitere Details zu sprechen." Wir dürfen also gespannt sein, was da noch kommt. Kommen soll das G-Klasse-Cabrio übrigens 2027. Mercedes-Chef Ola Källenius verspricht, dass der Viertürer ab dem zweiten Halbjahr 2027 zu den Kunden rollt.
Deutliches Facelift von 2024
Erst kürzlich überarbeitete Mercedes den dicken Kasten. Die Änderungen an Front, Grill und Stoßfängern waren optisch dezent. Immerhin gibt es seither eine neue A-Säulenverkleidung; Isolationsmaterial und eine Spoilerlippe reduzieren Fahrgeräusche. Im Innenraum gibt es das aktuelle MBUX-System, neue Lenkräder, zusätzliche Komfort-Extras sowie erweiterte Assistenzsysteme. Für den Offroad-Einsatz steht ein neues Bedienkonzept mit Offroad-Cockpit und "Transparenter Motorhaube" bereit.
Bei den Motoren ersetzt der neue G 450 d (367 PS plus E-Unterstützung) die bisherigen Diesel, der G 500 kommt nun mit Reihensechszylinder und Mildhybrid-Technik (449 PS plus E-Boost). Der AMG G 63 bleibt als einziges V8-Modell mit 585 PS, Mildhybrid-System und optionalem "AMG Active Ride Control"-Fahrwerk im Programm. Im Vergleich zu früheren Facelifts stiegen die Preise nur moderat: Der G 450 d kostet aktuell ab 127.592 Euro, der G 500 liegt bei 137.052 Euro und der AMG G 63 bei 192.691 Euro.
