Omoda 4 EV mit 61,1-kWh-Akku zeigt sich in Europa
Omoda 4 EV zeigt sich in Europa mit 61,1-kWh-Akku und über 400 km Reichweite. Kurzer Datencheck gegen Hyundai Kona Electric und Kia EV3.
Der Omoda 4 steht auf der T1X Plattform, also dem Technik-Baukasten des Chery-Konzerns. Für die Elektroversion ist Frontantrieb vorgesehen, also Antrieb über die Vorderräder wie bei vielen Kompakt-SUV. Mit 4,42 Meter Länge liegt der Omoda 4 in einer ähnlichen Größenordnung wie viele Familien-SUV. In der Breite nennt Omoda 1,87 Meter, in der Höhe 1,57 Meter. Der Kia EV3 ist je nach Version 4,30 bis 4,31 Meter lang und damit spürbar kürzer als der Omoda 4. Das hilft beim Parken, sagt aber noch nichts über Platzangebot oder Kofferraum, dazu gibt es hier keine belastbaren Daten.
Reichweite nach WLTP-Vergleich
Omoda nennt für den Omoda 4 EV eine 61,1 kWh große Batterie und eine Reichweite von über 400 Kilometern. Ob dieser Wert als WLTP Reichweite homologiert ist, ist bisher offen. Der Hyundai Kona Electric kommt in der Version mit großer Reichweite auf bis zu 514 Kilometer WLTP Reichweite. Das ist eine andere Hausnummer, grob gesagt ein zusätzlicher Puffer von der Größe einer weiteren Pendelwoche.
Beim Kia EV3 reicht die Spanne je nach Akku von 58,3 bis 81,4 kWh, die Top-Version kommt auf bis zu rund 604 Kilometer WLTP Reichweite. Damit setzt der EV3 im Elektroauto Vergleich die Messlatte vor allem für Langstrecken und seltenes Laden.
Leistung und Laden als Knackpunkt
Beim Antrieb nennt Omoda für den Omoda 4 EV 155 kW, also 211 PS. Kia gibt für den EV3 150 kW an, der Unterschied ist im Alltag eher eine Nuance als ein Klassenwechsel. Der entscheidende Punkt ist die Ladeleistung, also wie schnell der Akku an der DC-Säule wieder voll wird. Omoda nennt bisher weder Ladeleistung noch Ladezeit für den Omoda 4 EV. Beim Hyundai Kona Electric ist dieser Wert klarer: Das Laden von 10 auf 80 Prozent dauert an einem 101-kW-DC-Lader 41 Minuten.
