Ab morgen 15 Tage Stau-Chaos
Wer in den kommenden Tagen mit dem Auto über die Brennerautobahn (A22) nach Italien oder zurückfahren möchte, sollte seine Reise möglichst nicht auf die bevorstehenden Ferienwochenenden legen.
Der offizielle Verkehrskalender der Brennerautobahn stuft gleich vier Tage im Juli als besonders kritisch ein und rät ausdrücklich davon ab, an diesen Terminen zu reisen.
Betroffen sind die Wochenenden 18./19.7. sowie 25./26.7. Für diese Tage erwarten die Betreiber aufgrund des Ferienreiseverkehrs eine außergewöhnlich hohe Verkehrsbelastung (siehe Stautabelle unten).
Brennerautobahn auch in Österreich belastet
Hinzu kommt die Baustelle an der Luegbrücke mit seiner besonderen Tempokontrolle auf der österreichischen Brennerautobahn (A13), die weiterhin einer der größten Engpässe auf der Nord-Süd-Verbindung über die Alpen ist.
Der Fahrkalender für die Luegbrücke in Österreich sieht zwar für den gesamten Juli an allen Tagen eine zweispurige Verkehrsführung vor. Zusätzlich gelten am 18.7. und am 25.7. in Fahrtrichtung Süden Lkw-Fahrverbote für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Dennoch dürften sich auf der Brücke und den Zufahrten an den Hauptreisetagen der Verkehr stauen.
Diese Tage gelten am Brenner als besonders kritisch
Nach der Verkehrsprognose sollten Autofahrer die folgenden Tage nach Möglichkeit meiden.
Vormittags und mittags ist die Staugefahr am größten
Der Verkehrskalender zeigt deutlich, dass sich die höchsten Verkehrsbelastungen an den kritischen Wochenenden zwischen 6:00 Uhr und 18:00 Uhr konzentrieren. In diesem Zeitraum sind die meisten Zeitfenster schwarz markiert und gelten damit als besonders stauanfällig.
Deutlich günstiger sieht die Prognose für die Abendstunden aus. Ab 18:00 Uhr nimmt die erwartete Verkehrsbelastung spürbar ab. Wer seine Reise zeitlich verschieben kann, hat dann bessere Chancen, größere Staus zu vermeiden.
Ausweichrouten helfen nur bedingt
Je nach Start- und Zielort kommen der Gotthard, der San-Bernardino-Pass oder die Tauernautobahn als Alternativen infrage. Allerdings gelten auch diese Strecken während der Sommerferien als stark belastet. Hinzu kommen Bauarbeiten auf der Reschenpass-Strecke.
Wer seine Reise flexibel planen kann, fährt nach der Verkehrsprognose besser an einem Werktag oder weicht auf die Abend- beziehungsweise Nachtstunden aus.
