BMW Z4 in neuen Kleidern
Der zeichnete dem Roadster einen neuen, hochglanzschwarzen Frontsplitter mit zwei charakteristischen 2 Spitzen, neue Radhausentlüftungen in den vorderen Kotflügeln, ...
BMW hat den Z4 eingestellt. Bei Bovensiepen darf er als Spider mit dezent angepasstem Look weiterleben – allerdings nur sehr eingeschränkt.
Bovensiepen aus Buchloe präsentiert sein nächstes Modell. Der Spider basiert auf dem von BMW bereits aus dem Modellprogramm gestrichenen Z4 . Für die leicht modifizierte Linienführung war wie schon beim Bovensiepen 05 GT der britische Designer Frank Stephenson verantwortlich.
Der zeichnete dem Roadster einen neuen, hochglanzschwarzen Frontsplitter mit zwei charakteristischen 2 Spitzen, neue Radhausentlüftungen in den vorderen Kotflügeln, neue Seitenschweller und einen neuen Heckdiffusor aufs Blechkleid. Für eine verlängerte Linienführung sorgt ein integrierter Heckspoiler. Nicht fehlen dürfen an einem Bovensiepen die neuen 20 Zoll großen Schmiedefelgen im Zehn-Doppelspeichendesign. Aufgezogen werden Michelin Pilot Sport 4 S-Reifen in den Dimensionen 255/35 vorn und 295/30 hinten.
Fast 100 PS mehr
Unter der langen Motorhaube schlägt weiter ein Sechszylinder-Herz, allerdings in einem Zuschnitt, wie ihn sich BMW-Fans lange gewünscht hatten. Im Bovensiepen Spider leistet der Dreiliter-Turbo 435 PS und 580 Nm. Der Serien-Z4 kam nie über 340 PS und 500 Nm hinaus. Als Maßnahmen nennt Bovensiepen einen freier gestalteten Ansaugbereich samt Ram-Air-System sowie eine Sportabgasanlage mit vier Endrohren. Für die thermische Gesundheit sorgt ein optimiertes Kühlsystem. Selbst das Hinterachsgetriebe erhielt einen verippten Deckel. Das bewährte ZF-8-Gangautomatikgetriebe agiert mit einer neuen Software und schneller Schaltzeiten. Gänge lassen sich per Paddel am Lenkrad reinschnippen.
Das Fahrwerk justiert Bovensiepen mit neu abgestimmten Dämpfern und längeren Federn an der Hinterachse nach. Gegen Aufpreis ist zudem eine verstärke Bremsanlage mit 395er-Scheiben und Vierkolbenzangen von und 345er-Discs an der Hinterachse zu haben.
Weil der Bovensiepen Spider zudem mit lockereren elektronische Fesseln antritt, hängt er bei den Fahrleistungen den Z4 ab. Von null auf 100 km/h geht es in 4,2 Sekunden. Als Vmax werden 260 km/h freigegeben. Optional darf der Spider auch 295 km/h schnell laufen. Teil dieses Performance-Pakets ist dann auch eine optimierte Unterbodenversteifung. Mit viel Leder und Alcantara verfeinert Bovensiepen das Z4-Interieur, wobei Kunden hier ein klares Mitspracherecht haben.
Auflage und Preis
Aufgelegt werden vom Bovensiepen Spider nur 99 Exemplare – klar, von BMW ist ja kein Nachschub an Basismodellen mehr zu erwarten. Gefertigt werden 40 Exemplare in der Farbe Saphirschwarz, 25 in Sanremo Green, 20 in Skyscraper Grau, 9 in Thundernight und 5 in Frozen Grey II. Sollte der Kunde eigene Farbwünsche haben, werden diese natürlich umgesetzt.
Bestellt werden kann der Bovensiepen Spider ab sofort. Als Grundpreis ruft die Manufaktur aus Buchloe 115.500 Euro auf. Nicht viel für einen echten Bovensiepen, das letzte z4 Top-Modell war ab knapp über 70.000 Euro zu haben.
