So kommen Sie um die 55-Stunden-Sperre herum
Die A7 wird am ersten Septemberwochenende zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld in Richtung Süden für 55 Stunden gesperrt.
Von Freitag (4.9.) um 22:00 Uhr bis Montag (7.9.) um 5:00 Uhr können Autofahrer den Abschnitt einschließlich des Elbtunnels nicht in Richtung Hannover passieren. Die Gegenrichtung bleibt von dieser Sperrung unberührt. Während der Unterbrechung wird die Hochstraße Elbmarsch vor der geplanten Fertigstellung geprüft und die Verkehrsführung südlich des Tunnels umgebaut.
Die Einfahrten Richtung Süden schließen bereits am Freitag ab 21:00 Uhr. Das betrifft die Anschlussstellen Hamburg-Stellingen (26), Hamburg-Volkspark (27), Hamburg-Bahrenfeld (28), Hamburg-Othmarschen (29), Hamburg-Waltershof (30) und Hamburg-Hausbruch (31). Da einige Arbeiten vom Wetter abhängen, sind kurzfristige Änderungen möglich.
Fernverkehr soll bei Neumünster abfahren
Für Fahrer aus Richtung Flensburg, die auf der A7 nach Hannover unterwegs sind, beginnt die Umleitung an der Anschlussstelle Neumünster-Süd (15). Sie führt über die B205 zur A21 und weiter auf die A1. Elektronische Anzeigetafeln weisen auf die Ausweichroute hin.
Großraum- und Schwertransporte können den gesperrten Abschnitt ebenfalls nicht durchfahren. Die Autobahn GmbH fordert deren Fahrer deshalb auf, die letzten Park- und Rastanlagen vor der Sperrung zu nutzen.
Warum die A7 häufig für 55 Stunden gesperrt wird
In Hamburg laufen mehrere große A7-Projekte gleichzeitig. Den größten "Sperrbedarf" verursacht der Bau des Tunnels Altona nördlich des Elbtunnels. Hinzu kommen die Arbeiten an der Hochstraße Elbmarsch und die Einbindung der neuen Tunnelleitzentrale. Dabei müssen unter anderem Verkehrsrechner umgestellt und Sicherheitssysteme getestet werden. Die Verantwortlichen legen verschiedene Arbeiten möglichst auf dieselben Wochenenden, um zusätzliche Sperrtermine zu vermeiden.
Die häufig genannten 55 Stunden ergeben sich aus dem Zeitfenster von Freitag um 22:00 Uhr bis Montag um 5:00 Uhr. Damit liegen die Arbeiten zwischen dem Ende der üblichen Arbeitswoche und dem morgendlichen Berufsverkehr am Montag. Wie lange eine Sperrung tatsächlich angesetzt wird, hängt jedoch vom jeweiligen Bauprogramm ab.
Als Gründe gegen kürzere Sperrzeiten nennt die Autobahn GmbH unter anderem aufwendige Testläufe, wenig Platz für die Baustellenlogistik und die Abstimmung eng benachbarter Projekte.
