Ab jetzt wird der E-SUV spürbar günstiger
In der Basisversion 35 leistet die E-Maschine an der Vorderachse 85 kW (115 PS) und 267 Nm. In der Version 40 steigt die Power auf 99 kW (135 PS), es bleibt bei 267 Nm. Top-Modell ist die Version 55 mit 155 kW (211 PS) und 290 Nm.
Mit dem Epiq hat Skoda im Mai einen kleinen E-SUV auf den Markt gebracht. Mit der ab sofort bestellbaren Version Epiq 40 sinkt die finanzielle Einstiegshürde.
Der Skoda Epiq markiert beim tschechischen Autobauer aktuell den Einstieg in die Elektroautowelt. Bislang war das Schwestermodell zum kommenden VW ID. Cross allerdings nach der typischen Top-Down-Philosophie nur in der Top-Version Epiq 55 zu haben. Günstigere Varianten sollten folgen. Mit dem Epiq 40 ist jetzt eine davon ab sofort bestellbar. Der noch günstigere Epiq 35 wird noch später nachgeschoben.
Grundpreis sinkt deutlich
Doch schon der Epiq 40 drückt den Grundpreis spürbar. Zu haben ist er in der Basis-Ausstattung Essence zu Preisen ab 27.900 Euro und damit um 4.200 Euro günstiger als der vergleichbare Epiq 55. In der Variante Selection liegt der Grundpreis bei gleichem Abstand zum 55er bei 31.400 Euro.
Abstriche bei Leistung und Reichweite
Mit dem geringeren finanziellen Einsatz müssen aber auch Abstriche beim Antrieb gemacht werden. Der Epiq 40 bietet nur einen 99 kW (135 PS) und 267 Nm starken Elektromotor an der Vorderachse. Beim 55er zerren hier noch 155 kW (211 PS) und 290 Nm. Die kleinere LFP-Batterie im Epiq 40 hat eine Bruttokapazität von 38,5 kWh (37 kWh netto). Der größere NMC-Akku im Epiq 55 bietet eine Bruttokapazität von 55 kWh (51,5 kWh netto).
Die kleinere Batterie ermöglicht Reichweiten von bis zu 310 Kilometern, dem stehen bis zu 440 Kilometer mit dem größeren Akku gegenüber. Unverändert bleibt die Höchstgeschwindigkeit mit 160 km/h. Bei der ersten Präsentation wurde noch von einem Limit bei 150 km/h gesprochen. Am Schnelllader soll der Energiespeicher von 10 auf 80 Prozent in 23 Minuten nachgefüllt sein.
Echtes Basismodell kommt noch
Wem der Einstieg beim Epiq mit dem 40er immer noch zu teuer ist, der muss bis Oktober warten. Dann kommt der Epiq 35, ebenfalls mit der kleinen Batterie, aber mit nur noch 85 kW-(115 PS) Leistung, allerdings zu einem Grundpreis ab 25.900 Euro. Das ist dann wirklich das Epiq-Basismodell.
