Skoda bringt mit dem Epiq ein neues elektrisches Basismodell.
Skoda bringt mit dem Epiq ein neues elektrisches Basismodell.
Der steht, wie das VW-Schwestermodell ID. Cross, das dem Tschechen später nachfolgen wird, auf der neuen MEB+-Einstiegsplattform der MEB-Familie. Zudem markiert der neue Epiq den Einstieg in das vollelektrische Portfolio von Škoda.
Beim Design setzt der Epiq als erstes Skoda-Serienmodell vollständig auf die Designsprache "Modern Solid", einschließlich einer neuen T-förmigen Lichtsignatur, die sich in das glänzend schwarze Tech-Deck-Face eingliedert.
Die Frontscheinwerfer sind in zwei LED-Varianten erhältlich. Die Standardausführung vereint im oberen Bereich Tagfahrlicht und Blinker, während der untere Bereich Abblend- und Fernlicht in einer einzigen LED-Einheit zusammenführt. Optional kann der Epiq mit LED‑Matrix‑Scheinwerfern mit zwölf Lichtsegmenten ausgestattet werden.
Am Heck greifen die T-förmigen Leuchten sowie das Streifenmuster in der Schürze das Frontdesign wieder auf.
Darunter sitzt ein Diffusor, die Dachline verlängert ein Spoiler.
Der Epiq ist mit zwei Batteriegrößen und drei Leistungsvarianten erhältlich, die alle mit Frontantrieb kombiniert sind. Die kleinere LFP-Batterie hat eine Bruttokapazität von 38,5 kWh (37,5 kWh netto). Der größere NMC-Akku bietet eine Bruttokapazität von 55 kWh (51,5 kWh netto).
Am Schnelllader soll es von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten gehen. Alternativ steht ein 11-kW-On-Board-Lader zur Verfügung.
Mit an Bord sind zudem V2L und V2G – damit kann der Epiq externe Verbraucher mit Strom versorgen oder auch als mobiler Stromspeicher genutzt werden.
In der Basisversion 35 leistet die E-Maschine an der Vorderachse 85 kW (115 PS) und 267 Nm. In der Version 40 steigt die Power auf 99 kW (135 PS), es bleibt bei 267 Nm. Top-Modell ist die Version 55 mit 155 kW (211 PS) und 290 Nm.
Epiq 35 und 40 treten mit der kleinen Batterie an, kommen bis zu 310 Kilometer weit und sind auf 150 km/h limitiert. Der große Akku im Top-Modell 55 schafft bis zu 440 Kilometer und erlaubt 160 km/h Topspeed.
Das horizontal gegliederte Cockpit setzt auf ein digitales Kombiinstrument, ein Multifunktions-Zweispeichenlenkrad und ein 13-Zoll-Infotainmentsystem auf Android-Basis.
Unter dem Zentraldisplay sitzt eine Leiste mit echten Schaltern, ...
... die durchbrochene Mittelkonsole bietet induktive Ladeschalen, USB-Ladesteckdosen und Cupholder.
Zusätzliche Fächer in den Türverkleidungen, der Mittelarmlehne und im Handschuhfach bieten zusammen ein Stauraumvolumen von mehr als 28 Litern.
Ansonsten setzen die Tschechen ausschließlich auf Bezüge aus Recylingmaterial – auch bei der Lederalternative.
Über die MySkoda-App lassen sich zudem zahlreiche Funktionen fernbedienen.
Ein optionales Panoramadach verstärkt das helle und luftige Ambiente im Innenraum.
In der Standardkonfiguration schluckt der Kofferraum 475 Liter. Die geteilt umlegbare Rückbank sorgt für noch mehr Volumen – Skoda verrät aber noch nicht, wie viel.
Unter dem Ladeboden im Kofferraum lauert ein weiteres Staufach.
Unter vorderen Haube sitzt zusätzlich ein Frunk mit 25 Liter Volumen.
Die Anhängelast liegt je nach Version zwischen 500 und 750 Kilogramm, gebremst dürfen sogar bis zu 1,2 Tonnen an den Haken. Die Stützlast wird mit 75 Kilogramm angegeben.
Kurz nach der Markteinführung des neuen Epiq legt Skoda eine limitierte First Edition mit erweiterter Grundausstattung auf.
Mehrere in Navajo Orange gehaltene Details am Exterieur und im Interieur verleihen dem Fahrzeug einen unverwechselbaren, verspielten Charakter.
Der Einstiegspreis für den neuen Škoda Epiq, der in den Ausstattungsvarianten Essence und Selection angeboten wird, wird in der Version 35 wird 25.900 Euro betragen. Damit liegt er preislich quasi gleichauf mit dem günstigsten Kamiq mit Verbrennerantrieb. Bestellbar sind die ersten Epiq-Modelle ab Ende September.