Noch mehr Ärger mit Takata-Airbags
Bereits 2025 musste Skoda zahlreiche Autos mit Problem-Airbags von Takata zurückrufen. Jetzt trifft es rund 77.000 weitere Fahrzeuge.
Takata-Airbags mit fehlerhaften Gasgeneratoren haben weltweit schon millionenfach für Rückrufe über fast alle Marken hinweg geführt. Der tschechische Autobauer Skoda musste bereits im Oktober 2025 weltweit 138.441 Autos aus den Baureihen Yeti, Citigo, Superb, Fabia, Rapid und Octavia aus dem Bauzeitraum April 2014 bis Juni 2016 zum Airbagtausch bitten.
Fahrerairbag muss getauscht werden
Jetzt müssen die Tschechen den Rückruf auf weitere Fahrzeuge ausweiten. Wie das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) mitteilt, umfasst der neue Rückruf weltweit 77.360 Fahrzeuge der Baureihen Fabia, Rapid, Yeti, Octavia, Superb, Citigo, Kodiaq und Roomster aus dem Bauzeitraum Mai 2016 bis Dezember 2017. Auch in diesen Autos kann ein fehlerhafter Gasgenerator im Fahrerairbag bei Airbagauslösung zu unkontrollierter Entfaltung und zum Lösen von Metallfragmenten führen, die die Insassen verletzen können. In Deutschland sind von der Rückruferweiterung 7.925 Autos betroffen.
Alle Halter betroffener Fahrzeuge werden über das KBA angeschrieben und mit ihrem Auto in die Werkstatt gebeten. Dort wird dann der Fahrerairbag getauscht.
Skoda führt den neuerlichen Rückruf unter dem Code 69PC, das KBA hat dafür die Referenznummer 16712R vergeben.
