Schön! Natürliche Frauen, die uns begeistern
Muss man das Aussehen von Körpern überhaupt kommentieren? Eine unserer Body-Positivity-Influencerinnen des Monats findet: Nein. Und damit liegt sie richtig.
Warum die ewige Suche nach Schönheit uns ausbremst
Wir reden alle zu viel. Darüber, wie toll die Figur von Person X ist. Oder darüber, dass Person Y offenbar Gewicht verloren hat. Oder aber darüber, dass X im Vergleich zu Y dies und das fehlt. Und so scheint es häufig, als wäre alles, was uns je bewegt, das Aussehen von anderen Menschen. Ebenso wie der Wahn, sich immer mit anderen zu vergleichen. Wer ist schöner/dünner/heißer? Ehrliche Antwort: völlig egal.
Schönheitsstandards halten uns zu oft vom Leben ab
Zu diesen falschen Prioritäten finden unsere selbstbewussten Body-Positivity-Influencerinnen des Monats diesmal Worte, über die man durchaus nachdenken kann. Weil sie auf den Punkt bringen, was falsch läuft bei der ewigen Suche nach Schönheit und dem endlosen Druck, nicht zu genügen bzw. den eigenen Körper optimieren zu müssen. Darüber vergessen wir nämlich immer wieder, worum es im Leben eigentlich geht: es zu leben.
Warum Selbstliebe ein wahres Meisterwerk ist
Influencerin Sasha J. etwa gibt ihren Followern ein paar Gedanken zur Zeitlosigkeit von Selbstliebe mit auf den Weg, indem sie sie mit der Mona Lisa vergleicht. Selbstliebe, so sagt sie, sei ihr Meisterwerk, das sie mit Geduld erschaffen, mit Zuversicht gerahmt und in einer Galerie aufgehängt habe, in der nur Frieden willkommen sei. Laura Winkless wiederum gibt zu bedenken, dass das Wort "fett" nicht gleichbedeutend mit "unwürdig" zu verstehen sei. Und Bailey Peyton, die als junge Zweifachmutter viele nett gemeinte Worte zu ihren Körper nach der Schwangerschaft hörte, findet, dass man eigentlich gar keine Kommentare über Körper abgeben solle. Womit sie letztlich im Kontext der Selbstliebe durchaus richtig liegt – denn Selbstliebe ist auch, sich nicht über Äußerlichkeiten zu definieren oder definieren zu lassen.