Opel weitet Fahrstopp aus
Stellantis ruft weitere Opel-Modelle wegen Takata-Airbags zurück in die Werkstatt und erweitert das Fahrverbot.
Seit Februar 2026 läuft bei Stellantis eine große Rückrufaktion bezüglich der Takata-Airbags. Das Kraftfahrtbundesamt listete die Aktion unter der Referenznummer 15712R. Nun kommt eine weitere Aktion unter der Nummer 16105R hinzu, die weitere 8.705 Fahrzeuge in Deutschland einbezieht. Zudem weitet Stellantis den Fahrstopp auf die Modelle Opel Astra H, Vectra und Signum aus. Somit sind nicht automatisch alle Modelle, die der Rückruf umfasst vom Fahrstopp betroffen. Wer eine entsprechende Mitteilung erhält, darf das Auto bis zur Reparatur nicht mehr fahren und sollte zügig einen Opel-Händler kontaktieren.
Das Problem ist weiterhin der Gasgenerator der Airbags. Dieser kann sich durch Alterung und bestimmte Klimaeinflüsse verändern. Wird der Airbag bei einem Unfall ausgelöst, kann der Druck zu stark ansteigen. Dadurch ist es möglich, dass Metallteile in den Innenraum geschleudert und Insassen verletzt werden.
Diese Opel-Modelle sind betroffen
Laut KBA umfasst der Rückruf folgende Modelle und Bauzeiträume:
- Astra: 3. Januar 2005 bis 11. Juni 2014 und von 24. Februar 2009 bis 23. August 2018
- Cascada: 8. Mai 2012 bis 22. August 2018
- Meriva: 5. Februar 2009 bis 24. März 2017
- Mokka: 15. Dezember 2011 bis 6. Juni 2018
- Vectra: 4. Juli 2003 bis 10. Oktober 2008
- Zafira: 25. Februar 2011 bis 26. Juli 2016
- Signum: 16. Februar 2005 bis 19. Juni 2008
So erfahren Halter, ob ihr Auto betroffen ist
Stellantis will die Halter betroffener Fahrzeuge direkt informieren. Zusätzlich sollen sie den Rückrufstatus anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) prüfen können. Halter sollten außerdem darauf achten, dass ihre Kontakt- und Halterdaten aktuell sind. Wer unsicher ist, ob das eigene Auto betroffen ist, kann sich mit der VIN an einen Opel-Händler wenden.
Die Werkstatt tauscht den Fahrer-Airbag kostenlos aus. Halter vereinbaren dafür einen Termin bei einem Opel-Händler. Gilt ein Fahrverbot, müssen sie den Transport des Autos mit dem Händler abstimmen.
