Zentralverschluss-Rad kann sich lösen
Autobauer Porsche muss an den Hochleistungsversionen der Baureihen 992 und 982 die Zentralverschlussschrauben der Räder prüfen.
Der Sportwagenbauer Porsche muss weltweit 1.604 Fahrzeuge der Modelle 992 (911 GT3, GT3 RS, Turbo, Turbo S, GTS und Sport Classic) und 982 (718 GT4 RS und Spyder RS) zurückrufen. Im Rahmen der kontinuierlichen Feldbeobachtung sind Porsche bei den betroffenen Modellen zwei Fahrzeuge im Juli und August 2026 mit defektem Zentralverschluss aufgefallen. Porsche sind im Zusammenhang mit diesem Problem keine Unfälle und Personenschäden bekannt.
Rad kann sich lösen
Jetzt müssen die entsprechenden Produktionschargen der Zentralverschlussschrauben aus dem Jahr 2024 überprüft werden. Eine fehlerhafte Verschraubung der Räder kann zu Beschädigungen bis hin zum Bruch der Zentralverschlussschraube führen. In der Folge kann sich die Radbefestigung lösen, was einen Verlust des Rades und einen Kontrollverlust über das Fahrzeug zur Folge haben kann. In Deutschland betrifft der Rückruf 171 Fahrzeuge.
Alle Halter betroffener Fahrzeuge werden laut Porsche schriftlich und telefonisch informiert und in die Werkstätten gebeten. Dort werden die Zentralverschraubungen geprüft und bei Bedarf ersetzt. Optional kann die Maßnahme auch per Flying Doctor vor Ort beim Kunden erfolgen. Je nach Aufwand kann der Umbau bis zu 1,5 Stunden betragen.
Der aktuelle Rückruf ist eine Erweiterung eines Rückrufs aus dem Jahr 2024. Seinerzeit musste der Sportwagenbauer bereits rund 10.600 Fahrzeuge aus den Baureihen 911, 718 und Panamera zur Überprüfung der Zentralverschlussanbindung zurückrufen.
