Hier rollt der Porsche Octan heran
Porsche hat einen Verbrenner-Nachfolger für den Macan bereits bestätigt. Jetzt nehmen die Prototypen für den neuen SUV langsam Form an.
Porsche bringt neben dem rein elektrischen Macan auch einen Verbrenner auf Basis des Audi Q5. Das hatte Oliver Blume bereits im Oktober 2025 als damaliger Porsche-Chef gegenüber auto motor und sport wiederholt bestätigt. Der Macan-Nachfolger kommt aber nicht unter dem Namen Macan, sondern als eigenständige Baureihe mit Verbrenner- und PHEV-Antrieben. Seine Premiere soll der neue SUV laut Porsche im Jahr 2028 feiern und ab da parallel zur Elektro-Version angeboten werden.
Mule auf Audi Q5-Basis
Chassis-Versuchsträger für den neuen SUV sind bereits seit einem Jahr unterwegs und nehmen langsam Formen an. Der neueste Versuchsträger zeigt sich zwar immer noch mit einer Audi-Q5-Karosserie, trägt allerdings bereits eine komplett neue Front mit großen Lufteinlässen. Die dürfte allerdings noch ganz weit weg vom späteren Serien-Look sein.
Auffällig ist auch der Schaumstoff in den Radkästen und unter dem Fahrzeug. Der dient zur Messung der Bodenfreiheit und der Freigängigkeit der Räder unter echten Fahrbedingungen. Mit Prototypen, die dann tatsächlich eine Serien-Karosserie – natürlich umfangreich getarnt – tragen, ist ab dem kommenden Winter zu rechnen. Klar zu erkennen ist die gegenüber dem Audi Q5 verbreiterte Spur.
Wie die neue SUV-Baureihe heißen wird, ist noch offen. Kolportiert wird aber, dass das Projekt intern "Octan" getauft wurde. Passt klanglich gut zu Macan und würde auch inhaltlich einen perfekten Bezug zum Thema Verbrenner liefern.
Was uns zu den möglichen Antrieben bringt. Porsche-Chef Leiters hat eben erst im Rahmen der Strategie "Sportwagenschmiede ’35" bestätigt, das künftig auch Vierzylinder-Verbrenner weiter zum Portfolio gehören werden. Naheliegend mit dem Audi Q5 als Basis.
Top-Motor mit voraussichtlich fast 640 PS, V8 möglich
Aus dem könnte der 272 PS starke Mildhybrid-Zweiliter-Turbo-Vierzylinder als Basismotor in den Octan wandern. Denkbar sind auch die Plug-in-Hybrid-Quattro-Varianten mit ebenfalls vier Zylindern, dann aber schon mit 299 und 367 PS. Zur Wahl stünden auch noch der hybridisierte Dreiliter-V6 aus dem SQ5 mit ebenfalls 367 PS und als Top-Motor der für den kommenden RS Q5 vorgesehene 2,9 Liter große V6-Biturbo mit 510 PS und maximal 600 Nm. Zwischen Motor und Achtgang-Tiptronic sitzt eine Elektromaschine, die bis zu 177 PS und 460 Nm beisteuert. Die Systemleistung beträgt 639 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 825 Nm.
Spekuliert wird aber auch über einen V8-Antrieb im Octan. Der könnte aus dem Cayenne übernommen werden und den kompakten SUV auf der Antriebsseite exklusiver machen.
