Kommt da ein V8?
Auffällig ist auch der Schaumstoff in den Radkästen und unter dem Fahrzeug. Der dient zur Messung der Bodenfreiheit und der Freigängigkeit der Räder unter echten Fahrbedingungen.
Porsche bringt 2028 einen Nachfolger für den Verbrenner-Macan. Ohrenzeugen und Gerüchte bringen jetzt sogar einen V8-Antrieb ins Spiel.
Dass Porsche den rein elektrisch angetriebenen Macan um ein Verbrenner-Modell als Nachfolger für den ausgelaufenen Verbrenner-Macan ergänzen will, wurde vom Hersteller bereits mehrfach bestätigt. Kommen soll der neue Verbrenner SUV nach aktueller Porsche-Planung bereits 2028.
Als Erlkönig noch im Mule-Stadium hat unser Erlkönigjäger den neuen Verbrenner, der wohl unter dem Projektnamen Octan läuft, bereits erwischt. Dieser Prototyp trägt noch eine Audi Q5-Karosserie, die allerdings gerade an der Front extrem modifiziert wurde. Das könnte auch damit zu tun haben, was uns Ohrenzeugen berichten und durch verschiedene Branchengerüchte gestützt wird. Unter der vorderen Haube tut sich etwas Gewaltiges. Der Octan könnte einen V8 unter der Haube tragen.
Wettbewerber hatten den V8 schon
Ein potenter V8 in einem eher kompakten SUV klingt reizvoll und wurde so auch schon von Mercedes oder auch Jaguar umgesetzt. Die Schwaben verkauften diese Kombination im GLC 63 AMG mit bis zu 510 PS aus dem bekannten Vierliter-Biturbo-Achtzylinder. Im Jaguar F-Pace arbeitete in der höchsten Ausbaustufe SVR 575 Edition ein Fünfliter-V8-Kompressormotor mit 575 PS. Warum also kein V8 im neuen Macan-Verbrenner? Porsche-Chef Michael Leiters gilt als ausgesprochener V8- und Verbrenner-Fan. Zudem hat das Unternehmen angekündigt wieder mit hochklassigen – und wohl auch hochpreisigen – Modellen die Marge ausbauen zu wollen. Da würde so ein kompakter SUV mit V8-Antrieb wohl genau das richtige Alleinstellungsmerkmal für Porsche darstellen, der potente Kunden lockt.
Antriebstrang aus dem Cayenne?
V8 und Porsche – da käme wohl nur der bekannte Vierliter-Biturbo aus dem Konzern in Frage, der eh von Porsche entwickelt und gebaut wird. Den an das Audi Q5-Konzept zu adaptieren erscheint anspruchsvoll, aber machbar. Zudem war Porsche noch nie zurückhaltend, wenn es darum ging Plattformen an seine Bedürfnisse anzupassen. Und Anpassungspotenzial dürfte es in so einem Fall viel geben. Eine Anbindung an das Siebengang-DSG im Audi scheint undenkbar. Hier müsste dann schon das ganze Antriebspaket aus dem Cayenne – also der V8 samt Achtgang-Automatik – umziehen. Aufgrund der ohnehin schon engen Platzverhältnisse in der Audi-Basis kämen eigentlich nur die nicht elektrifizierten V8-Versionen aus dem Cayenne S oder dem Cayenne GTS als Spender in Frage. Damit läge die Leistungsrange für einen V8-Octan irgendwo zwischen 470 und 500 PS bei 600 bis 660 Nm Drehmoment. Den Cayenne beflügeln diese Triebwerke auf rund 275 km/h, der Octan dürfte nicht weniger schnell sein.
Wie geschrieben: Bislang gibt es nur Ohrenzeugen, die einen Achtzylinder gehört haben wollen und Gerüchte. Von Porsche selbst ist zu so einem Antriebskonzept nichts zu hören.
