Bremsschläuche können undicht sein
Mercedes muss weltweit knapp 215.000 S-Klasse-Modelle zurückrufen. An den Modellen der Baureihe 223 können Bremsschläuche undicht werden.
Wie das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) mitteilt, muss Mercedes weltweit an 215.231 S-Klasse -Modelle die Bremsleitungen an der Vorderachse überprüfen. An Fahrzeugen mit Luftfederung können die Bremsschläuche an der Vorderachse über die Fahrzeuglebensdauer undicht werden und Bremsflüssigkeit austreten. In Folge kann die Bremsleistung in einem der beiden Bremskreise nachlassen. In diesem Fall übernimmt der zweite Bremskreis. Zudem besteht die Gefahr, dass Bremsflüssigkeit auf die Straße ausläuft und so weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Knapp 11.800 Autos in Deutschland
Betroffen von dem Rückruf sind Fahrzeuge – auch AMG- und Maybach-Versionen – aus dem Produktionszeitraum Juni 2019 bis November 2024. Für den deutschen Markt nennt das KBA 11.828 Fahrzeuge. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind im Zusammenhang mit diesem Problem laut KBA nicht bekannt.
Mercedes schreibt alle Halter betroffener Fahrzeuge an und bittet sie mit ihrem Auto in die Werkstätten. Dort werden dann die Bremsschläuche an der Vorderachse ausgetauscht. Für den Austausch der Bremsschläuche an der Vorderachse veranschlagt Mercedes bis zu zwei Stunden.
Mercedes führt den Rückruf unter dem Code 4391103. Das KBA hat für den Rückruf die Referenznummer 17121R vergeben.
