Sonderversion exklusiv für Japan
An der Front kommt der sogenannte Scudetto Progresso zum Einsatz, der das Markenemblem mit dem Biscione, der Schlange aus dem Alfa-Romeo-Wappen, aufgreift.
Alfa Romeo legt für Japan eine auf 120 Exemplare limitierte Junior-Sonderedition auf. Sie erhält Sabelt-Sportsitze, Alcantara und spezielle Räder.
Hätten Sie gewusst, dass der wichtigste Exportmarkt für Alfa Romeo außerhalb Europas ausgerechnet in Japan liegt? Wieder was gelernt. Tatsächlich konnte die Marke in diesem Jahr ein Plus von 96 Prozent in Japan feiern, maßgeblich getragen vom Alfa Romeo Junior, der sich dort seit dem Marktstart vor einem Jahr eine stabile Fanbase aufgebaut hat. Das finden sie auch in der Turiner Zentrale so gut, dass jetzt exklusiv für den japanischen Markt eine limitierte Sonderserie des Junior aufgelegt wurde.
Schöner sitzen mit Sabelt
Thema der Sonderedition ist die Zusammenarbeit mit dem italienischen Zulieferer Sabelt. Das 1972 in Turin gegründete Unternehmen entwickelt und produziert unter anderem Rennsitze, Sicherheitsgurte und Lenkräder. Beim Junior Pilota by Sabelt kommen speziell geformte Sabelt-Sportsitze zum Einsatz, die mit Alcantara bezogen sind und mit elektrischer Verstellung sowie Sitzheizung auch Komfort-Ansprüche befriedigen.
Auch weitere Bereiche des Innenraums erhalten Bezüge mit dem Mikrofaser-Material. Alcantara findet sich an Teilen des Armaturenbretts, auf der Mittelkonsole und am Lenkrad. Dieses kombiniert Alcantara mit Leder und integriert die Bedienelemente für das Audiosystem. Hinter dem Lenkrad sitzen Schaltwippen zur manuellen Gangwahl. Damit übernimmt die Sonderedition auch bei der Innenraumgestaltung Elemente, die bislang vor allem sportlich positionierten Alfa-Romeo-Modellen vorbehalten waren.
An der Karosserie unterscheiden sich die 120 Fahrzeuge durch ein spezielles Anbauteilepaket. Seitenschweller und der untere Bereich des hinteren Stoßfängers sind in Mattschwarz gehalten und erhalten rote Akzente. An der Front kommt der sogenannte Scudetto Progresso zum Einsatz, der das Markenemblem mit dem Biscione, der Schlange aus dem Alfa-Romeo-Wappen, aufgreift.
Räder wie ein Stradale
Hinzu kommen 18-Zoll-Leichtmetallräder mit der Bezeichnung Foli. Ihr dreiblättriges Gestaltungsmotiv orientiert sich an der jüngeren Neuauflage des Sportwagens Alfa Romeo 33 Stradale. Die Räder greifen damit ein Designelement des auf 33 Exemplare begrenzten Sportwagens auf.
Die Sonderedition basiert auf dem Hybridmodell Junior Ibrida mit 146 PS Systemleistung. Änderungen am Antrieb oder eine Leistungssteigerung sind nicht vorgesehen. Die beiden verfügbaren Lackierungen sind ebenfalls fest kontingentiert: 50 Fahrzeuge erhalten den Farbton Nero Tortona, weitere 70 Exemplare werden in Rosso Brera mit schwarzem Dach lackiert.
Kommt er vielleicht doch zu uns?
In Japan wird die Sonderedition über das reguläre Alfa-Romeo-Händlernetz angeboten. Verkaufsstart war am 29. Oktober 2026, die Preise beginnen bei umgerechnet rund 30.000 Euro. Eine Einführung in Europa oder Deutschland ist bislang nicht angekündigt. Allerdings lässt zu diesem Thema ein Detail aufhorchen: Die Pressebilder des Sondermodells zeigen einen Linkslenker, während Alfa Romeo in Japan Rechtslenker anbietet. Gut möglich also, dass wir den Sabelt-Junior bald auch bei uns sehen.
