Neuer Elektro-Zwerg mit berühmten Geschwistern
Bestellbar ist der neue Nissan Pixo ab Anfang November 2026. Die ersten Fahrzeuge werden Anfang 2027 ausgeliefert. Beim Preis schielt der Pixo genau auf sein Schwestermodell Renault Twingo. Wie der Franzose ist auch der Japaner ab 19.990 Euro zu haben.
Neuer Elektro-Kleinwagen von Nissan: Der Pixo ist knapp 3,80 Meter lang, bietet bis zu 259 Kilometer Reichweite und kommt Anfang 2027 für unter 20.000 Euro.
Kennen Sie noch den Nissan Pixo ? Zwischen 2009 und 2013 war der kleine Japaner auf Europas Straßen gar nicht so selten zu sehen. Jetzt legt Nissan den Namen neu auf – als Elektro-Kleinwagen. Der 3,80 Meter lange Stromer soll vor allem im Stadtverkehr mit kompakten Abmessungen, einem variablen Innenraum und vergleichsweise umfangreicher Serienausstattung punkten. Die Technik umfasst eine 27,5 kWh große LFP-Batterie, 60 kW Leistung und serienmäßiges DC-Schnellladen mit bis zu 50 kW. Die Reichweite beträgt nach WLTP bis zu 259 Kilometer.
Karosserie und Plattform
Spätestens der Radstand von 2,49 Metern identifiziert den Pixo nicht nur für den Einsatz in der Stadt – sondern auch als Drillings-Bruder von Renault Twingo und Dacia Spring. Auch der neue "Japaner" basiert auf der Renault-Nissan-Konzernplattform RGEV SMALL beziehungsweise AmpR Small.
Während der kleine zusammen mit deinen Geschwistern im Renault-Werk im slowenischen Novo Mesto vom Band läuft, hat Nissan aus der Twingo-Karosserie ein eigenständiges Design gezaubert – mit kurzen Überhängen, relativ aufrechter Karosserie und klaren Flächen. Die Front trägt eine markante Lichtsignatur mit pixelartigen Elementen. Dazu kommen versteckte "23"-Details als Hinweis auf Nissan – "Ni" und "San" stehen im Japanischen für zwei und drei. Die Karosserie ist 1,79 Meter breit und 1,51 Meter hoch. Der Wendekreis beträgt 9,9 Meter. Die Bodenfreiheit liegt bei 140 Millimetern.
Innenraum und Platzangebot
Trotz der Außenlänge von knapp 3,80 Metern soll der Pixo bis zu vier Erwachsenen Platz bieten. Ein wichtiger Bestandteil des Raumkonzepts sind die einzeln verschiebbaren Rücksitze. Die trägt auch der Twingo – der Dacia Spring hingegen nicht. Die variable Rückbank ermöglicht entweder mehr Beinfreiheit im Fond oder zusätzliches Ladevolumen.
Der Kofferraum fasst bei aufgestellten Rücksitzen 356 Liter. Werden die Rücksitze umgeklappt, steigt das Volumen auf 1.221 Liter. Hinzu kommen 18 Liter zusätzlicher Stauraum im Innenraum.
Bedienung und Digitales
Bei der Bedienung setzt Nissan auf ein 7-Zoll-Fahrerdisplay und einen 10-Zoll-Touchscreen für das Infotainment. Google built-in gehört zur Serienausstattung und umfasst unter anderem Navigation und Echtzeit-Routenplanung. Dazu kommt Googles KI-Assistent Gemini, der zum Marktstart in 16 Sprachen verfügbar sein soll. Die Kommunikation mit dem System erfolgt über natürliche Sprache und soll unter anderem Navigation, Kommunikation und Unterhaltung vereinfachen. Über die MyNissan-App lassen sich Fahrzeugfunktionen und Ladevorgänge verwalten. Eine Besonderheit ist Face ID: Das System erkennt den Fahrer und kann dessen persönliche Einstellungen automatisch laden.
Auch bei den Assistenzsystemen ist der Pixo vergleichsweise umfangreich ausgestattet. Nissan nennt unter anderem einen adaptiven Tempomaten mit Stopp-and-go-Funktion, einen intelligenten Spurhalte-Assistenten, einen autonomen Notbremsassistenten und einen automatischen beziehungsweise freihändigen Einparkassistenten. Hinzu kommt die One-Pedal-Funktion, mit der sich das Fahrzeug über das Fahrpedal beschleunigen und verzögern bis zum Stillstand lässt.
Antrieb und Reichweite
Der Pixo wird ausschließlich elektrisch angeboten. Der Elektromotor leistet maximal 60 kW. Die Energie liefert eine 27,5 kWh große Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP). Sie ist die erste LFP-Batterie, die Nissan in einem europäischen Modell einsetzt. Die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 259 Kilometer. Damit liegt der Schwerpunkt klar auf dem urbanen und regionalen Einsatz. Für den Stadtverkehr stehen zudem die One-Pedal-Funktion und der mit 9,9 Metern kleine Wendekreis zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h limitiert.
Beim Laden bietet der Pixo sowohl AC- als auch DC-Technik. Wechselstrom wird mit bis zu 11 kW aufgenommen, wobei das System bidirektionales Laden unterstützt. An einer Gleichstrom-Schnellladestation sind bis zu 50 kW möglich. Damit soll sich die Batterie in rund 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent laden lassen. Die 50-kW-DC-Lademöglichkeit gehört laut Nissan unabhängig von der Ausstattung zur Serienausstattung.
Preis und Marktstart
Bestellbar ist der neue Nissan Pixo ab Anfang November 2026. Die ersten Fahrzeuge werden Anfang 2027 ausgeliefert. Beim Preis schielt der Pixo genau auf sein Schwestermodell Renault Twingo. Wie der Franzose ist auch der Japaner ab 19.990 Euro zu haben. Nur der Dacia Spring, der die gleiche Plattform nutzt, ist mit 17.900 Euro deutlich günstiger. Bei der Ausstattung können Kunden zwischen Engage, Advance (ab 21.990 Euro) und Evolve (ab 22.690 Euro) wählen.
