Wird der Sportwagen SO aussehen?
Alpine gibt einen ersten Blick auf die dritte Generation der A110 frei. Eine Skulptur in Originalgröße zeigt die Proportionen des für 2027 angekündigten Sportwagens und deutet einige Karosseriedetails an.
Das Serienauto ist noch nicht zu sehen. Fest steht bereits, dass die neue A110 zunächst elektrisch angetrieben wird. Die Skulptur wirkt, als läge ein enges Tuch über dem Auto. Darunter zeichnen sich eine flache Front, die schmale Fahrgastzelle und deutlich ausgeformte Radhäuser ab. Alpine will sie ab dem 12.10.2026 auf dem Pariser Autosalon ausstellen. Wir haben auf Basis der Fotos das Modell mit KI nachformen lassen.
Doppelte Lichtsignatur bleibt erkennbar
An der Front ist die für die A110 typische V-Form zu erkennen. Auch die doppelte Lichtsignatur soll erhalten bleiben. Welche Form die einzelnen Scheinwerfer am Serienauto tatsächlich haben werden, lässt sich aus den Konturen unter der Verhüllung noch nicht sicher ablesen. Alpine beschreibt außerdem eine leicht abfallende Heckpartie und stärker modellierte Flanken.
Für die Gestaltung der Skulptur nennt Alpine unter anderem die Concorde als Vorbild. Das gespannte blaue Tuch soll den Luftstrom und den Moment eines Überschallflugs aufgreifen. Über konkrete aerodynamische Werte oder Abmessungen des neuen Autos macht der Hersteller damit noch keine Angaben.
Batterien sitzen vor und hinter den Insassen
Unter der Karosserie nutzt die neue A110 die Alpine Performance Platform, kurz APP. Statt eines großen Batteriepakets im Fahrzeugboden sieht das Konzept zwei Pakete im vorderen und hinteren Teil des Autos vor. So sollen die niedrige Sitzposition und die flache Silhouette erhalten bleiben. Alpine strebt eine Gewichtsverteilung von 40 zu 60 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse an.
Für die Plattform nennt Alpine eine 800-Volt-Architektur sowie zwei Elektromotoren an der Hinterachse. Dazu kommen eine Aluminiumkonstruktion, Aluminiumkomponenten im Fahrwerk und eine Regelung, die das Antriebsmoment zwischen den Hinterrädern verteilen kann. Die Technik war im Juli bereits im Entwicklungsträger A110 Future beim Goodwood Festival of Speed zu sehen. Dessen Karosserie basierte noch auf der bisherigen A110 und war für die neue Plattform verlängert worden.
Über eine Verbrennerversion ist nicht entschieden
Die kommende A110 ist als Elektroauto angekündigt. Alpine-Chef Philippe Krief hatte gegenüber dem britischen Automagazin Autocar allerdings erklärt, dass die Plattform auch einen Verbrennungsmotor aufnehmen könnte. Daraus folgt noch keine Entscheidung für eine entsprechende Serienversion. Alpine hat weder einen Motor noch einen Termin für eine mögliche Variante genannt.
