Bedienung wie im Kampfjet
In einem Video zeigt Tesla die Bedienoberfläche des Roadster. Das Interface orientiert sich an der Steuerung eines Kampf-Jets.
"Inspiriert von Kampfflugzeug-Cockpits wurde das Interface des Roadsters rund um den Piloten gestaltet", beschreibt Tesla ein neues auf der Plattform X veröffentlichtes Video. Dessen Inhalt ist die Bedienoberfläche des Roadster und verschiedene Einstellungen für die abgefahrene Raketentechnik.
Das Cockpit setzt auf rote Grafiken vor schwarzem Hintergrund, die an die Gestaltung der 1980er-Jahre erinnern soll. Ein bisschen erinnert das an den legendären Firebird Trans Am "K.I.T.T" aus der 80er-Jahre-Kultserie Knight Rider. Auch die Hintergrundmusik erinnert an den abgefahrenen Pontiac. Das kurze Video zeigt verschiedene Menüs und Funktionen des Sportwagens, der mit seiner spektakulären Flugeinlage für ziemliches Aufsehen sorgte.
Mit Rennstreckenmodus
Im Rennstreckenmodus bündelt das Display zahlreiche technische Informationen. Angezeigt werden unter anderem die Temperaturen von Batterie und Motor, der Status der Aerodynamik sowie die Brems- und Aerobalance. Auch Rundenzeiten lassen sich erfassen. Für den Lüfter, der den Roadster auf die Straße pressen soll, ist in der gezeigten Darstellung der Modus "Max Grip" ausgewählt.
Über die Bedienoberfläche können Tesla-typisch die Außenbeleuchtung und das Mediasystem gesteuert und verschiedene Fahrzeugfunktionen eingestellt werden. Dazu gehören die Lüftungsöffnungen in der Fronthaube, eine Absenkung des Fahrwerks und die Ansteuerung einzelner Aerodynamikelemente. Per Fingertipp lassen sich auch die sogenannten Bargeboards hinter den hinteren Kotflügeln aktivieren. Sie sollen Luft unter hohem Druck von den Vorderrädern ableiten. Eine animierte Fahrzeugdarstellung passt sich der jeweils ausgewählten Funktion an.
Düsensteuerung
Am unteren Rand des Rennstreckenbildschirms sind außerdem Statusanzeigen für das Booster- und Schubdüsensystem zu sehen. Wie die Zusatzbeschleunigung aktiviert wird, zeigt das Video nicht.
Bei der Premiere funktionierte die Düsentechnik des Tesla Roadster nicht mit einer klassischen Verbrennung, sondern über Kaltgastriebwerke: In kohlefaserummantelten Druckbehältern gespeichertes, komprimiertes Gas wurde durch Düsen mit hoher Geschwindigkeit ausgestoßen und erzeugte so Schub. SpaceX-Ingenieure unterstützten Tesla bei Hardware und Steuerung; elektrische Aktuatoren regelten die Düsen so schnell, dass der Wagen damit nicht nur beim Sprung über geparkte Teslas zusätzlichen Vortrieb bekam, sondern auch kurze Flugmanöver, Bremsunterstützung und Kurvenkräfte erzeugen konnte.
