Drei Ausstattungen für Jumpy, Scudo, Vivaro und Expert
Für die mittelgroßen Transporter von Citroën, Fiat, Opel und Peugeot wird die Ausstattung neu gegliedert. Einzeloptionen ergänzen die Linien.
Zum Modelljahr 2027 führt Stellantis Pro One eine neue Ausstattungsstruktur für die mittelgroßen Transporter des Konzerns ein. Sie gilt für den Citroën Jumpy, den Fiat Scudo, den Opel Vivaro und den Peugeot Expert. Die bisherigen Modellbezeichnungen werden dabei markenübergreifend in drei Ausstattungsebenen gegliedert.
Drei Ausstattungslinien
Die Basisausstattungen heißen beim Jumpy First, beim Scudo Easy Pro, beim Vivaro Start und beim Expert Active. Darüber folgen Jumpy Plus, Scudo City Pro, Vivaro Advance und Expert Control. Die jeweils höchsten Ausstattungen tragen die Bezeichnungen Jumpy Max, Scudo Business Pro, Vivaro Ultra und Expert Tech. Die Basismodelle enthalten die für den gewerblichen Einsatz vorgesehenen Grundfunktionen, die mittlere Stufe richtet sich nach Angaben von Stellantis insbesondere an Flotten und ergänzt die Ausstattung um Komfort- sowie Konnektivitätsfunktionen. Die oberste Linie umfasst zusätzliche Assistenzsysteme, Komfortmerkmale und höher positionierte Technik.
Parallel dazu soll die Zahl der bisherigen Ausstattungspakete reduziert werden. Einzeloptionen stehen dafür in größerer Zahl zur Verfügung. Damit können bestimmte Optionen unabhängig von den Grund-Paketen bestellt werden. Sonderserien für besondere gewerbliche Anwendungen sollen außerdem weiter im Programm bleiben. Auch bei den Motoren ändert sich nichts, für alle vier Baureihen sind weiterhin Verbrenner und elektrische Antriebe vorgesehen.
Beispiel Scudo
Am Beispiel des Fiat Scudo haben wir uns die neue Paket-Strategie genauer angesehen. Der Einstieg liegt beim Kastenwagen M als Easy Pro mit 1,5-Liter-Diesel, 120 PS und Sechsgang-Handschaltung bei 32.000 Euro netto beziehungsweise 38.080 Euro brutto. Am anderen Ende der Preisliste findet sich der Kastenwagen XL als Business Pro mit Elektroantrieb und 69-kWh-Batterie. Hier werden 56.465,50 Euro brutto fällig.
Serienmäßig in der Grundausstattung Scudo Easy Pro sind unter anderem eine manuelle Klimaanlage, ein Audiosystem mit monochromem Fünf-Zoll-Touchscreen, ein monochromes digitales Kombiinstrument und eine akustische Einparkhilfe hinten an Bord. Hinzu kommen Halogenscheinwerfer, elektrische Fensterheber vorn, Licht- und Regensensor, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie ein Spurhalteassistent. Die Sicherheitsausstattung umfasst Fahrer- und Beifahrerairbag, ABS mit Bremsassistent, Berganfahrassistent und eine kameragestützte Müdigkeits- und Ablenkungserkennung. Zur Karosserie gehören eine manuelle rechte Schiebetür und verblechte Heckflügeltüren. Der Beifahrerplatz ist als Doppelsitzbank ausgeführt.
LED nur für Topmodell
Beim City Pro kommen zusätzlich ein zehn Zoll großes Audiosystem, ein farbiges zehn Zoll großes Kombiinstrument, Keyless Entry, eine 180-Grad-Rückfahrkamera und Nebelscheinwerfer hinzu. Die Außenspiegel lassen sich elektrisch anklappen. Eine zusätzliche 12-Volt-Steckdose im Handschuhfach und an der linken D-Säule sowie eine verstärkte LED-Beleuchtung im Laderaum gehören ebenfalls zum City Pro-Umfang.
Der Business Pro verfügt zusätzlich über ein zehn Zoll großes Infotainmentsystem mit Navigation, eine Zweizonen-Klimaautomatik und eine akustische Einparkhilfe vorn. LED-Scheinwerfer, ein Totwinkel-Assistent, ein beheizbares Lenkrad in Lederoptik und eine induktive Ladeschale ergänzen die Ausstattung. Hinzu kommt ein Innenraum-Design-Paket.
Bestellbar sind die Stellantis-Transporter mit den neuen Ausstattungslinien ab sofort.
