Ende einer Erlkönig-Fahrt - aus diesem Grund
An der Ladesäule war Endstation: Die niederländische Polizei zog einen Erlkönig des Supersport-E-Cabrios Denza Z aus dem Verkehr. Der Grund wirkt banal.
Beamte der Verkehrspolizei in Nordholland entdeckten während einer Streifenfahrt einen Prototyp des Denza Z an einer Elektroauto-Ladestation. Ins Auge stach dabei die komplette Beklebung zu Tarnzwecken. Der Denza Z wurde zwar schon offiziell vorgestellt und steht auch direkt vor seiner Markteinführung, dennoch sind weiterhin getarnte Prototypen unterwegs.
Nicht mit diesen Kennzeichen
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass die am auffälligen Testwagen montierten ausländischen Händler-Kennzeichen in den Niederlanden nicht gültig waren. Die Polizei zögerte nicht lange und beschlagnahmte die Kennzeichen kurzerhand. Da ein Fahrzeug ohne gültige Kennzeichen nicht legal auf öffentlichen Straßen bewegt werden darf, musste der Prototyp an der Ladestation abgestellt werden. Zudem wurde der Fahrer, dem diese Aktion nach Polizeiangaben ziemlich peinlich war, mit einem Bußgeld bedacht.
Um den Wagen zurückzubekommen, musste der chinesische Autohersteller einen Abschleppwagen samt Rücktransport organisieren. Auf Instagram stellte die Polizei klar: "Nur weil ein Kennzeichen montiert ist, ist ein Fahrzeug noch lange nicht legal auf niederländischen Straßen unterwegs. Die Regeln gelten für alle." Das bekam in diesem Fall Denza zu spüren.
Der Denza Z ist übrigens ein rein elektrischer Supersportwagen, den es als Coupé und Cabrio gibt. Der Antrieb mit drei E-Maschinen leistet über 1.600 PS und liefert über 1.200 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt je nach Version bis zu 350 km/h. Gegenüber der niederländischen Polizei halfen aber auch diese Extremwerte nicht.
