Was testet Mazda denn hier?
Was testet Mazda denn hier?
Einen SUV mit einem geschlossenen Grill - das ist der Prototyp des ersten rein elektrischen SUV der Japaner.
Mazda nutzt für den Prototyp eine Mischung aus CX-80 und CX-90.
Beide Modelle basieren auf der "Large Platform" mit längs eingebauten Motoren – der CX-80 für Europa und Japan, der CX-90 für den US-Markt.
Ein verkürzter Radstand und ein kürzerer Hecküberhang verändern die Proportionen des Erlkönigs.
Der Vorderwagen ist kürzer, die Vorderachse sitzt deutlich näher an der A-Säule.
Ein stark verkürzter Frontüberhang und neue Achsgeometrien deuten auf eine neu konstruierte Plattform hin – mit Fokus auf batterieelektrischen Antrieb.
Mazda hat bestätigt, dass das neue Modell auf einer eigenentwickelten Architektur basiert.
Die sogenannte Skyactiv EV Scalable Architecture erlaubt unterschiedliche Karosserieformate, Batteriegrößen und Antriebskonzepte.
Die veränderten Abmessungen sprechen für ein deutlich kleineres Serienmodell.
Seine Größe könnte in der Nähe des CX-5 oder CX-50 liegen. Eine offizielle Bestätigung des Modellformats oder des Namens gibt es nicht.
Technikchef Ryuichi Umeshita ist nach eigenen Angaben bereits einen Prototyp gefahren.
Mazda will sein Prinzip „Jinba Ittai“, das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug, auch auf Elektroautos übertragen.
Der Erlkönig wurde bei Vergleichsfahrten mit einem Tesla Model Y und einem Hyundai Ioniq 5 beobachtet, zwei Elektro-SUV aus dem möglichen Wettbewerbsumfeld.
Mazda hat den Start des ersten Modells auf der eigenen Elektroplattform auf 2029 verschoben.
Der SUV soll weltweit angeboten werden, Nordamerika ist ein wichtiger Zielmarkt.