Von vorn ist der iX4 nur zu unterscheiden, wenn der Betrachter ein Auge für die vier Zentimeter geringere Gesamthöhe und die somit kürzere Frontscheibe hat.
Von vorn ist der iX4 nur zu unterscheiden, wenn der Betrachter ein Auge für die vier Zentimeter geringere Gesamthöhe und die somit kürzere Frontscheibe hat.
Die vier Zentimeter niedrigere Höhe verkleinert auch die Stirnfläche gegenüber dem iX3 - minimal: 2,58 statt 2,62 m². Ein paar Grad aus der Frontalperspektive herausgedreht, fällt das Fließheck ins Auge.
Die Seitenlinie geht im oberen Bereich fast als die eines klassischen GT durch (hat jemand Bentley Continental GT gesagt?). Aber beim SUV-Coupé ist das Verhältnis von Tür- und Scheibenhöhe auffällig zugunsten der Blechflächen verschoben.
Entsprechend viel Karosseriefläche bleibt unter den hoch angesetzten Rückleuchten. Mit 1,595 Metern ist der iX4 11,5 cm höher als der i3. Nähme man dieses Maß unter den Leuchten raus, wäre das ein hübscher i4?
Apropos hübsch: Der grünliche Bezug der Sitze im Eukalyptus-grünen Ausstellungs-Fahrzeug sind zumindest „mal was anderes".
Vorn dürften sich iX3-Fahrer wie im eigenen Auto fühlen; selbst der Blick durch die Windschutzscheibe macht keinen Unterschied.
Das Cockpit ist Neue Klasse.
Die Sitzfläche im Fond ist ein wenig stärker nach hinten geneigt und liegt wohl auch ein paar Millimeter tiefer als im iX3.
An der Schenkelauflage merkt man's. Der Knieraum ist gewohnt üppig. Zur Orientierung: Der Redakteur auf dem Foto ist 1,84 Meter groß.
Mehr als eine Handbreit Kopffreiheit – auch dank des serienmäßigen Glasdachs.
Eine spürbare Einschränkung bringt die schnittige Dachlinie beim Aus- und Einsteigen – aber kein Vergleich zu echten Coupés, schon gar nicht zu solchen mit nur zwei Türen.
In der Normalkonfiguration ist der Kofferraum gegenüber dem iX3 nur 30 Liter kleiner. Die Hutablage ist hier schon ausgebaut.
Die Lehne der Rückbank sind wie üblich im Verhältnis 40:20:40 geteilt nach vorne weg klappbar. Ist sie komplett umgelegt ist das Kofferraumvolumen um 150 Liter geringer als beim iX3.
Der Spoiler am Heckabschluss dürfte mit zum guten cW-Wert von 0,23 beitragen.
Der geringere Luftwiderstand bringt dem Coupé 23 Kilometer mehr maximale WLTP-Reichweite (828 km). Das sind gerade mal 2,8 Prozent.
Den iX4 gibt es auch als M60 xDrive (rot). Dann hat er 612 statt 469 PS wie der 50 xDrive.
Die WLTP-Reichweite des M-Performance-Modells mit den gelben Tagfahrlichtern liegt aber nur mehr bei 777 km.