Aus dem Urvater der Minivans ist ein Maxi-Transporter geworden.
Aus dem Urvater der Minivans ist ein Maxi-Transporter geworden.
In Deutschland wird nur noch die lange Version des Voyager mit dem Vornamen Grand angeboten.
Preislich müssen mindestens 43.990 Euro einkalkuliert werden.
Im Test die Version mit Turbodiesel.
Der Voyager setzt sich gemächlich in Bewegung und braucht über 13 Sekunden, um die 100-km/h-Marke zu knacken.
Von Temperament kann also keine Rede sein.
Nach langem Anlauf arbeitet sich der Chrysler bis auf 185 km/h.
Das hohe Gewicht von 2,2 Tonnen, die große Stirnfläche und ein höchst durchschnittlicher cW-Wert tragen nicht gerade zur Sparsamkeit bei.
11,1 Liter Diesel schluckt er im Testverbrauch.
Die Bremsen verzögern generell viel zu schwach auf einem Niveau, das nicht mehr zeitgemäß ist.
Unter der Haube wird der klassische Diesel-Song angestimmt, rau und nagelnd.
Die Bedienung gibt keine Rätsel auf, ...
... ungewöhnlich ist nur der Automatikhebel im Armaturenbrett.
Viele Funktionen im Zündschlüssel, aber Extra-Schlüssel für den Tankdeckel.
Mit reichlich Fake-Holz und Chromblenden wirkt der Innenraum des Grand Voyager auf den ersten Blick nobel.
Das Stowân Go-System ist eine geniale Sache, wenn der Voyager oft als Transporter gebraucht wird.
Der Chrysler-Van kann bis zu sieben Personen befördern.
Der Reisekomfort auf den hinteren Plätzen ist allerdings nur mäßig.
Die hintere Sitzbank verschwindet auf Knopfdruck, ...
... die mittleren Sitze müssen von Hand bedient werden.
Selbst ein Umzug stellt den Chrysler nicht vor große Probleme.
Das Maximalvolumen liegt bei 3.296 Liter.