Volkswagen hatte trotz mäßiger Verkaufszahlen eine zweite Generation des Phaeton entwickelt. Ein fahrbereiter D2 steht im Depot des Zeithauses der Autostadt.
Volkswagen hatte trotz mäßiger Verkaufszahlen eine zweite Generation des Phaeton entwickelt. Ein fahrbereiter D2 steht im Depot des Zeithauses der Autostadt.
Im Cockpit fällt der große, zum Fahrer geneigte Infotainment-Bildschirm auf. Dieses "Curved Display" kam 2018 im "Invision Cockpit" des Touareg. Holz und Leder schaffen eine edle Atmosphäre, das Lenkrad kennen VW-Fahrer aus anderen Modellen.
Hinten bietet die 5,30 Meter lange Limousine reichlich Beinfreiheit, Technik und Komfort auf zwei Einzelsitzen. VW plante den neuen Phaeton ausschließlich in einer Langversion für Chauffeursmärkte wie Südkorea und China. Aber auch in den USA sollte das Spitzenmodell wieder verkauft werden.
Für Ähnlichkeit zum Vorgänger sorgt die Stabilität signalisierende C-Säule. Das Heck mit den horizontalen Leuchten hat Ähnlichkeit mit dem Audi A8. Technisch basiert der D2 auf dem Modularen Längsbaukasten (MLB) des VW-Konzerns.
Mit einem Prototyp des Einliterautos fuhr Piëch 2002 zu seiner letzten Hauptversammlung als Vorstandsvorsitzender von Volkswagen nach Hamburg. Auf der 237 Kilometer langen Route verbrauchte die Carbonzigarre 0,89 Liter je 100 Kilometer. In der Mitte steht die Studie und rechts daneben der XL1, den VW in einer Kleinserie baute und an Kunden verkaufte.
Für den Antrieb des 290 Kilogramm leichten Autos mit einem Cw-Wert von 0,159 genügte ein Saugdiesel mit 8,5 PS aus einem 300-Kubik-Zylinder.
Hätten Sie gewusst, dass Volkswagen Mitte der Sechzigerjahre einen Viertürer-Kombi mit Sechszylinder-Heckmotor entwickelt hat?
Das Lenkrad stammt von Porsche, ebenso Teile des Fahrwerks. Die breite Beifahrer-Sitzbank bietet Platz für einen dritten Passagier.
Der EA 128 mit luftgekühltem Sechszylinder-Boxermotor war als Oberklasseauto für die USA gedacht, kam dann aber nicht.
VW-Chef Heinrich Nordhoff hatte 1966 bei Porsche einen Käfer-Nachfolger in Auftrag gegeben. Nordhoff wünschte sich ein Auto, das weniger als 5000 Mark kosten sollte, vier bis fünf Personen Platz bieten und 450 Kilogramm zuladen konnte. Antrieb und Position des Motors waren frei.
Die Porsche-Entwickler entschieden sich für eine kompakte Karosserie und einen Mittelmotor-Antrieb. Der wassergekühlte Vierzylinder lag flach unter der Rücksitzbank und trieb die Hinterräder an.
Das Cockpit hat mit seinem einzelnen Rundinstrument Ähnlichkeit zum Käfer. Der Abstand zu Frontscheibe ist jedoch deutlich größer, und statt eines Handschuhfachs gibt es eine offene Ablage - wie rund 12 Jahre später beim Fiat Panda.
Die hinteren Passagiere sitzen erhöht und gut gewärmt über dem Motor. Geplant waren Versionen mit 1,3 und 1,6 Liter Hubraum und bis zu 105 PS. Das hätte gegenüber dem maximal 50 PS starken Käfer eine Verdoppelung bedeutet.
Kommt Ihnen bekannt vor? Die Front der Studie "Auto 2000" kam 1988 so ähnlich am VW Passat B3. Die Studie sollte möglichst leicht und windschnittig sein. Tatsächlich beträgt der Cw-Wert 0,25. Unter der Haube arbeitet ein aufgeladener 1,2-Liter-Dreizylinder-Dieselmotor.
Das "Auto 2000" war das Ergebnis einer Initiative des Forschungsministeriums: Nach der Ölkrise hatte das Ministerium 110 Millionen Mark zur Verfügung gestellt und Hochschulen sowie Hersteller aufgefordert, ein Auto der Zukunft zu entwickeln. Audi, Mercedes, Opel und VW beteiligten sich. Die Prototypen hatten während 1981 während der IAA in Frankfurt Premiere.