Bislang existiert das zweisitzige Cabrio allerdings nur rein virtuell, könnte aber nach Angaben von Castagna Milano innerhalb kürzester Zeit tatsächlich gebaut werden – sogar in zulassungsfähiger Form. Jetzt warte man nur auf einen – vermutlich zahlungskräftigen – Alfa-Fan der das Modell beauftragt.
Das Cabrio baut auf der Limousine Giulia auf. Für den gänzlich neuen Look sorgt allerdings die Rückverlagerung des Cockpits. Castagna Milano rückt die A-Säule samt Armaturenbrett und Vordersitzanlage um ganze 33 Zentimeter nach hinten.
Die komplette neue Karosserie soll aus Kohlefaserlaminat, teilweise in Sichtbauweise und partiell aus dem 3D-Drucker geformt werden.
Hinter den beiden Passagieren bleibt genug Platz für ein Ladeabteil, das neben 623 Litern Gepäck auch das faltbare Stoffverdeck samt fester Glasheckscheibe aufnimmt. Das Heckfenster kann zudem als Windschott zwischen den beiden Airdomes hinter den Sitzen verwendet werden.
Die Motorhaube setzt auf einen als Dreieck ausgeführten Powerdome, der vorn in das typische Alfa-Scudetto ausläuft. Flankierend sitzen Entlüftungsöffnungen für den Motorraum. Die Front wird von großen Belüftungsöffnungen sowie je Seite vier waagrechten und drei schräg angesetzten LED-Lichtelementen geprägt.
Bei der Fahrwerksauslegung setzt Castagna Milano auf die GTam-Konfiguration der Giulia mit breiterer Spur an beiden Achsen. Auf den Antrieb des Cabrios geht Castagna Milano in seiner Ankündigung nicht näher ein. Da die Giulia in der QV-Version als Basis dient, dürfte unter der langen Haube der bekannte 2,9-Liter-Biturbo-V6 stecken, der es auf 520 PS und 600 Nm Drehmoment bringt.