Ein Karaoke-SUV mit Kanten
Die futuristische Interpretation eines Offroad-Looks setzt auf scharfe, kantige Flächen und eine breite Karosserie mit ausgeprägten Schultern und einer eine straff modellierte Taille. Das Dach ist schwarz vom Grundfarbton abgesetzt.
Die Chery-Tochtermarke Omoda hat in China das Omoda X Concept vorgestellt, das einen SUV oberhalb des Omoda 7 skizziert. Mit an Bord: eine Karaoke-Anlage.
Omoda hat auf dem globalen "Omoda & Jaecoo International User Summit" in China das Omoda-X-Konzept präsentiert. Das völlig neue Konzeptfahrzeug kombiniert viel Platz für Passagiere und Gepäck mit einer weiterentwickelten, extrem kantigen Designlinie, die in Ansätzen bereits vom Omoda 4 bekannt ist.
Macht auf Offroad-Kompetenz
Die futuristische Interpretation eines Offroad-Looks setzt auf scharfe, kantige Flächen, eine breite Karosserie mit ausgeprägten Schultern und einer eine straff modellierte Taille. Das Dach ist schwarz vom Grundfarbton abgesetzt. Die LED-Leuchten an der wuchtig gestalteten Front zeigen sich mit einer pfeilspitzenartigen Form des Tagfahrlichts. Die ebenfalls als LED-Licht ausgeführten Rückleuchten setzen auf ein Blitz-Design. Radlaufverkleidungen aus Kunststoff unterstreichen den robusten Auftritt.
Der angedeutete Offroad-Look wird aber durch handfeste Offroad-Werte unterstrichen. So liegt die Bodenfreiheit der Studie bei 20 Zentimetern, die Wattiefe wird mit 70 Zentimetern angegeben. Zum Antriebskonzept macht Omoda keinerlei Angaben, verspricht aber rund 1.800 Kilogramm Anhängelast. Denkbar sind für die Serienversion des Omoda X, die sich dann oberhalb des Omoda 7 einsortieren dürfte, das gleiche Portfolio an Vollhybrid-, Plug-in-Hybrid- und rein elektrischen Antrieben, das auch bei anderen Modellen der Chery-Gruppe zum Einsatz kommt.
Displays, Schalter und Karaoke
Der Innenraum setzt auf ein Armaturenbrett im "Doppelflügel"-Design und eine schwebende, X-förmige Mittelkonsole. Vor dem Lenkrad sitzt ein 10,25-Zoll-Digitalinstrument, mittig auf der Armaturentafel ein 13,2 Zoll großer Touchscreen. Trotz Bildschirmlandschaft bleiben physische Bedienelemente für häufig genutzte Funktionen – etwa die Klimaanlage oder die Fahrmodi – erhalten. Hinzu kommt aber eine KI-basierte Sprachsteuerung und ein Nachtsichtsystem mit Infrarottechnik. Ein spielerisches Element, das wohl der Studie vorbehalten bleibt, ist eine Karaoke-Anlage mit vier im Innenraum verteilten Mikrofonen.
