Mit Frühbucher-Rabatt Vignetten-Kosten sparen
Die digitale Jahresvignette für Österreichs Autobahnen kostet ab 2027 mehr – doch es gibt einen Frühbucher-Rabatt.
Mit 2027 endet die Ära der Klebevignette, ab dem 1.1. wird die digitale Version in Österreich eingeführt. Der Preis steigt auf 108,90 Euro und fällt mit zwei Prozent deutlich geringer aus als die aktuelle Teuerung. Wer die Digitale Vignette für das kommende Jahr bis zum 31.12.2026 kauft, zahlt noch 106,80 Euro.
Der Verkauf der Digitalen Vignette für 2027 beginnt Anfang November. Gültig ist sie frühestens ab dem 1.12.2026. Die Preisänderung betrifft laut Betreibergesellschaft ASFINAG auch bestehende Vignetten-Abos.
Klebevignette gilt noch bis Ende Januar
Ab dem 1.12.2026 verkauft die ASFINAG keine Klebevignetten mehr. Die Jahres-Klebevignette für 2026 bleibt dennoch bis einschließlich 31.01.2027 gültig. Erst ab dem 1.2.2027 gilt auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen ausschließlich die Digitale Vignette.
Wer die Jahresvignette oder eine Zwei-Monats-Vignette direkt im ASFINAG-Onlineshop kauft, muss eine Wartezeit einplanen. Diese Produkte sind erst 18 Tage nach dem Kauf gültig. Die Frist hängt mit dem Rücktrittsrecht beim Onlinekauf zusammen.
Tages- und Zehn-Tages-Vignetten sind laut ASFINAG sofort gültig. Das gilt auch für Käufe an offiziellen Verkaufsstellen und Automaten. Weil die Vignette an das Kennzeichen gebunden ist, sollten Autofahrer die Eingabe vor dem Bezahlen genau prüfen. Über die Vignettenevidenz der ASFINAG lässt sich kontrollieren, ob ein Kennzeichen korrekt registriert ist.
Für einen Pkw dürften die Vignetten 2027 etwa 13,10 Euro für zehn Tage und 32,60 Euro für zwei Monate kosten. Das ergibt sich aus den 2026er-Preisen von 12,80 beziehungsweise 32 Euro und der angekündigten Preiserhöhung um zwei Prozent. Offiziell wurden diese Preise jedoch nicht kommuniziert.
Ohne gültige Vignette droht eine Ersatzmaut
Wer auf einer mautpflichtigen Straße ohne gültige Vignette kontrolliert wird, muss eine Ersatzmaut zahlen. Sie beträgt für Pkw 200 Euro und für Motorräder 120 Euro. Wird die Ersatzmaut nicht oder nicht rechtzeitig entrichtet, kann eine behördliche Anzeige folgen. Der Strafrahmen liegt laut ÖAMTC dann zwischen 300 und 3.000 Euro.
