Neuer V6-Biturbo für den Pick-up
Zum Modelljahr 2027 bekommt der Ranger eine neue Sechszylinder-Antriebsoption. Das geht aus jetzt durchgesickerten Bestellunterlagen hervor.
Auf dem deutschen Markt können Ford Ranger-Interessenten zwischen zwei Antriebsvarianten wählen. Auf der Benziner-Seite tritt der Pick-up mit einem 2,3-Liter-Vierzylinder in Kombination mit einem 75 kW starken Elektromotor zwischen Kurbelwelle und Getriebe an. Die Systemleistung für den PHEV-Antrieb gibt Ford mit 281 PS und 697 Nm an. Einzige Antriebsalternative ist ein Dreiliter-V6-Turbodiesel, der es auf 240 PS und 600 Nm Drehmoment bringt. Beide Motoren sind an eine Zehngang-Automatik geknüpft.
US-Markt ist anders sortiert
Auf dem US-Markt sieht das Motorenportfolio etwas anders aus. An der Basis arbeitet zwar ebenfalls ein 2,3 Liter großer EcoBoost-Turbovierzylinder, der allerdings ohne jegliche Elektrifizierung auskommt. Die Leistung wird mit 270 PS und 420 Nm angegeben. Darüber ordnet sich bislang der 2,7 Liter große V6-EcoBoost ein, der es auf 315 PS und 542 Nm Drehmoment bringt. Als Top-Motor fungiert ein drei Liter großer EcoBoost-V6, dessen Datenblatt 405 PS und 583 Nm Drehmoment ausweist. Alle Motoren sind serienmäßig mit einer Zehngang-Automatik gekoppelt.
Mehr Power für die Mitte
Im Modelljahr 2027 soll sich allerdings das Motorenangebot im mittleren Bereich ändern, berichtet das US-Magazin Autoevolution, denen bereits jetzt der noch nicht veröffentlichte Bestellkatalog vorliegt. Demnach fällt der 2,7-Liter-V6 aus dem Programm, wird aber mehr als adäquat durch einen neuen Dreiliter-Sechszylinder ersetzt. Der kommt ebenfalls in V-Konfiguration und gehört ebenfalls zur EcoBoost-Familie.
Wirklich neu ist das Triebwerk allerdings nicht. Im F-150 und im Bronco hat der leistungsreduzierte Biturbo-Dreiliter bereits den alten 2,7-Liter-V6 verdrängt. Nun folgt der Wechsel im Ranger. Genaue Leistungsdaten verrät der Bestellkatalog allerdings noch nicht. Man darf aber davon ausgehen, dass das Triebwerk auch im Ranger die Werte aus dem Bronco übernimmt. Damit stünden 380 PS und 597 Nm zu Buche, mithin 65 PS und 55 Nm mehr als bisher. Serienmäßig wird der neue Motor, wie auch schon das 2,7-Liter-Aggregat, an einen Allradantrieb geknüpft.
Auf das europäische Line-Up hat der neue US-Motor allerdings keine Auswirkungen.
