Kommt, aber kommt später
Der Automobilclub ADAC muss seine geplante Beitragserhöhung verschieben. Der Grund sind angeblich Probleme mit den Behörden.
Der ADAC muss seine zum 1. Januar 2027 geplante Mitgliedsbeitragserhöhung verschieben. Wie der Spiegel berichtet, ist der Grund dafür, dass eine Auskunft des Bundeszentralamts für Steuern derzeit noch fehlt. Diese benötige länger als erwartet. Da der ADAC seine Mitglieder aber mindestens drei Monate im Voraus informieren will, wird die Erhöhung verschoben. Einen genauen Zeitpunkt nennt der ADAC laut Spiegel nicht. Die Beitragserhöhung soll aber noch im ersten Halbjahr 2027 erfolgen.
Beiträge steigen deutlich
Welche ADAC-Mitglieder von der Verschiebung profitieren, hängt davon ab, wann sie Mitglied des ADAC wurden und entsprechend ihre Beitragsrechnung ausgestellt bekommen.
Der ADAC hatte im März 2026 angekündigt, dass ab dem Jahr 2027 die Beiträge steigen. Die Beiträge für Einzelmitglieder steigen um 10 bis 35 Euro im Jahr. Beim Premium-Tarif für eine Person mit Partner und Kindern steigt der Jahresbeitrag von 239 auf 294 Euro. Begründet wird die Anpassung mit gestiegenen Kosten.
Für den ADAC mit seinen zuletzt 22,7 Millionen Mitgliedern bedeutet die Verschiebung der Beitragserhöhung, dass er weniger Geld einnimmt als geplant.
