So scharf kann der Outlander sein
Mitsubishi zeigt auf der SEMA 2026 den Outlander Diamond Trail Edition. Das Sondermodell erhält Umbauten für den Geländeeinsatz.
Mitsubishi erweitert den Outlander in Nordamerika um eine geländeorientierte Variante. Der Outlander Diamond Trail Edition feiert seine Weltpremiere auf der SEMA Show vom 3. bis 6. November 2026 in Las Vegas. Das Sondermodell des Modelljahrs 2028 erhält eine angepasste Karosserie, spezielle All-Terrain-Reifen und eine zusätzliche Fahrstufe für den Allradantrieb. Mitsubishi bezeichnet es als bislang geländetauglichste Ausführung des SUV.
Zusätzlicher Rock-Modus
Technische Grundlage des Diamond Trail Edition ist das Super-All-Wheel-Control-System (S-AWC), das Mitsubishi für den Geländeeinsatz um einen Rock-Modus erweitert. Die neue Fahrstufe ist auf felsigen und unebenen Untergrund ausgelegt. Eine angepasste Bremsregelung soll durchdrehende Räder schneller abbremsen und dadurch die Traktion verbessern. Das System greift nach Herstellerangaben schneller ein als in den übrigen S-AWC-Modi.
Eine zusätzliche Anzeige im Kombiinstrument stellt den Lenkwinkel der Vorderräder, den Radschlupf an den einzelnen Rädern und die Eingriffe der Traktionskontrolle dar. Auch das Multi-View-Kamerasystem wurde für den Geländebetrieb angepasst. Es bleibt bei aktiviertem Rock-Modus bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h eingeschaltet. Beim serienmäßigen Outlander endet die entsprechende Anzeige bereits bei 10 km/h.
Zusätzlich aktiviert die Wahl des Rock-Modus automatisch die Bergabfahrhilfe. Sie unterstützt die Kontrolle der Fahrzeuggeschwindigkeit auf steinigem oder sehr unebenem Untergrund. Die Geschwindigkeit, auf die das System das Fahrzeug einregelt, lässt sich nach Bedarf manuell anpassen.
Neue Schürzen und Reifen
Äußerlich unterscheidet sich die Diamond Trail Edition durch ein mattschwarzes Kühlergrilldesign, schwarze Elemente der in der Frontpartie und dunkel eingefasste Scheinwerfer. Neu gestaltete Stoßfänger vorn und hinten verbessern die Böschungswinkel. Der vordere Böschungswinkel steigt von 18,3 auf 20,5 Grad, der hintere von 22,2 auf 23,1 Grad.
Verbreiterte Radhausverkleidungen und schwarze Leichtmetallräder im Format 18x7,5 Zoll kommen ebenfalls zum Einsatz. Ab Werk sind hier All-Terrain-Reifen montiert. Hinzu kommt eine erhöhte Dachreling, an der sich Dachträger und weiteres Zubehör befestigen lassen.
Eine neue Außenfarbe namens Trail Green Metallic ergänzt die Farbpalette. Der dunkle Grünton orientiert sich an natürlichen Erdtönen und kann mit einem weißen Dach kombiniert werden. Diese Farbkombination tragen auch die drei auf der SEMA gezeigten Fahrzeuge.
Wasserabweisende Sitze
Im Innenraum setzt Mitsubishi auf dunkelgraues Sitzmaterial mit khakifarbenen Ziernähten. Der Bezug soll Wasser abweisen und sich leicht reinigen lassen. Mattschwarze Oberflächen, dunkle Chromdetails und dunkle Satinoberflächen prägen die Gestaltung. Das spezielle Diamond-Trail-Logo findet sich unter anderem an den Sitzlehnen, Fußmatten und Türverkleidungen.
Die drei Messefahrzeuge zeigen unterschiedliche Ausbaustufen. Das erste Fahrzeug bleibt weitgehend serienmäßig und erhält Originalzubehör sowie eine farblich abgestimmte Dachbox von Thule. Ein zweiter Outlander wird mit BF-Goodrich-Trail-Terrain-Reifen der Dimension 265/65 R18, einem Thule-Dachträgersystem, zwei Mountainbikes und einer Höherlegung um rund 38 Millimeter ausgerüstet. Ergänzt wird der Umbau durch Zusatzbeleuchtung und einen farblich passenden Anhänger.
Mit Offroad-Tuning
Die umfangreichste Variante erhält Method-Race-Räder im Format 18 x 8,5 Zoll und BF-Goodrich-All-Terrain-T/A-KO3-Reifen in 265/65 R18. Ein Fahrwerk von Flatout Suspension hebt die Karosserie um rund 64 Millimeter an. Auf dem Dach sitzen ein Thule-Dachträgersystem mit Dachzelt und Traktionshilfen; zusätzliche Leuchten von Rough Country ergänzen die Ausstattung.
Der Diamond Trail Edition ist Teil der nordamerikanischen Modellstrategie Momentum 2030, mit der Mitsubishi seine Produktpalette stärker auf Freizeit, Abenteuer und Geländetauglichkeit ausrichten will. Angaben zu Preisen, Stückzahlen und einer möglichen Einführung außerhalb Nordamerikas machte der Hersteller zunächst nicht.
