Mächtiger Reichweite-Nachschlag für Elektro-Zwerg
Nio führt für den elektrischen Kleinwagen Firefly eine neue Batterie mit mehr Kapazität ein. Und die lässt sich sogar nachrüsten.
Der chinesische Autobauer Nio hat für den elektrischen Kleinwagen Firefly zusammen mit den Spezialisten von CATL eine neue Batterie entwickelt. Dank einer neuen NCM-Zellchemie steigt die Kapazität von 42 auf nun 60 kWh. Die Abmessungen des Energiespeichers und auch sein Gewicht bleiben unverändert.
Mehr Reichweite, auch zum Nachrüsten
Mit dem neuen Energiespeicher soll die maximale Reichweite des Firefly von bislang 420 auf nun bis zu 560 Kilometer steigen. Diese Werte gelten allerdings für den chinesischen CLTC-Zyklus. Nach WLTP dürfte die Reichweite von rund 340 auf 450 Kilometer zulegen. Zur Ladeleistung macht Nio keine Angaben.
Vom Reichweiten-Plus profitieren aber nicht nur Neufahrzeuge. Dank der unveränderten Abmessungen und dem Batterietauschsystem von Nio lässt sich die neue Batterie auch in Bestandsmodellen adaptieren.
Die neue Batterie ersetzt aber nicht den alten Energiespeicher, sondern ergänzt ihn. Der 42-kWh-Akku wird zum Standard, die 60-kWh-Batterie zur Long Range-Option. Zum Start der neuen Batterie in China berechnet Nio einen Aufpreis von umgerechnet rund 2.300 Euro. Was eine mögliche Umrüstung von Bestandsfahrzeugen angeht, macht Nio bisher keine Preisangaben.
Firefly noch nicht in Deutschland
Nio hat den Firefly seit August 2025 schrittweise in Europa eingeführt. Die ersten Märkte waren die Niederlande und Norwegen. Dann folgten Dänemark, Griechenland, Österreich und Portugal. In Deutschland ist der Nio Firefly bislang noch nicht zu haben.
