Der St. Patrick's Day ist eigentlich ein Gedenktag zu Ehren des Nationalheiligen Patrick von Irland. Patrick war im fünften Jahrhundert auf der Insel als christlicher Missionar tätig. Er soll an einem 17. März verstorben sein.
In der irischen Hauptstadt Dublin geht es natürlich jedes Jahr beim St. Patrick's Festival ordentlich zur Sache. Das berühmte Temple-Bar-Viertel ist voll mit Feierwütigen.
Der 17. März wurde schon vor Jahrhunderten mit Gottesdiensten und kleineren Festen begangen. Irische Auswanderer machten insbesondere in den USA den Tag zu einem Spektakel, an dem die irische Kultur ausgelassen gefeiert wird.
In Städten mit einem hohen Anteil irischer Einwanderer wurden bald teure Paraden organisiert. In Boston fand die erste Parade etwa schon 1737 statt, in New York im Jahr 1762.
Auch Chicago gilt seit langem als eines der Zentren großer Feierlichkeiten rund um den St. Patrick's Day. So wird seit 1962 der Chicago River mit pflanzlichem Puder in der US-Metropole in ein leuchtendes Grün gefärbt.
Die Londoner Innenstadt verwandelt sich ebenfalls jährlich in eine Partymeile. Schon die ganze Woche über finden in der Regel verschiedene Veranstaltungen statt, gefolgt von einer Parade.
Im kanadischen Toronto leben ebenfalls viele Nachfahren irischer Auswanderer. Die wollen natürlich ihren Nationalheiligen gebührend feiern. In der Provinz Neufundland und Labrador ist der 17. März sogar ein gesetzlicher Feiertag.
Die Australier lassen sich es ebenfalls nicht nehmen, den St. Patrick's Day mit Partys zu begehen. Für gewöhnlich findet etwa immer ein großes, mehrtägiges Festival mit Parade in Sydney statt.
In München ist auch einiges geboten. Seit 1996 feiern die Iren hier in der Regel am Wochenende vor dem St. Patrick's Day am 17. März. Auch 2025 war wieder viel geplant, darunter ein Umzug und ein Open-Air-Festival.