Bricht dieser Ferrari alle Rekorde?
Das US-Auktionshaus Broad Arrow versteigert am Samstag, 31. Oktober 2026, bei einer Auktion in Las Vegas diesen Ferrari F50.
Bricht dieser Ferrari alle Rekorde?
Das US-Auktionshaus Broad Arrow versteigert am Samstag, 31. Oktober 2026, bei einer Auktion in Las Vegas diesen Ferrari F50.
Das Auktionshaus erwartet einen Verkaufspreis von über 20 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 18 Millionen Euro. Es wäre ein neuer Preisrekord für einen F50.
Die Nummer 334 von 349 gebauten Ferrari F50 hat nur 106 Meilen (170 km) auf dem Tacho und befinet sich laut Beschreibung praktisch im Auslieferungszustand.
Paul Frère, Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1960, schrieb, Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo habe mit dem Auto bei seinem Fahrer "den Eindruck erwecken wollen, einen Grand-Prix-Wagen zu fahren"
"Road & Track" maß für den Sprint von 0 auf 97 km/h 3,6 Sekunden; Ferrari gab eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h an.
Die Tester beschrieben das Fahrerlebnis so: Während die meisten Exoten nur einen Eindruck vom Rennsport vermittelten, "schlägt der F50 einem seine ganze rohe Intensität ins Gesicht".
Der Wagen ist in Rosso Corsa mit schwarzem Leder und roten Sitzeinsätzen gehalten – der Farbkombination, die am engsten mit dem Modell verbunden ist.
Laut den Recherchen des Ferrari-Historikers Marcel Massini begann die Montage der Fahrgestellnummer 107165 am 27. Juni 1997 in Maranello. Fertiggestellt und in Rechnung gestellt wurde der Wagen am 6. August. Im Dezember desselben Jahres ging er an Maranello Concessionaires, den offiziellen Ferrari-Importeur für Großbritannien. Die Werksgarantie begann am 31. Dezember 1997.
In den knapp drei Jahrzehnten seit dem Verlassen des Werks hat er lediglich 171 Kilometer zurückgelegt.
Der 4,7-Liter-V12 mit einem Zylinderbankwinkel von 65 Grad stammte von Ferraris 3,5-Liter-Formel-1-Motor ab.
Er hat fünf Ventile pro Zylinder, Titanpleuel und Trockensumpfschmierung. Die Leistung betrug 520 PS, das maximale Drehmoment 470 Nm.
Wie bei einem Grand-Prix-Wagen war der Graugussblock direkt an der Rückseite der 102 Kilogramm schweren Carbon-Wanne verschraubt und trug die Hinterradaufhängung.
Zum Auto gehören Boxen mit Ersatzteilen und Werkzeugen.
Ein Teil des originalen Werkzeugsets für den F50.
Ebenfalls vorhanden sind die J.P.-Tod’s-Fahrschuhe und ein dreiteiliger Schedoni-Koffersatz mit Staubschutzhauben, außerdem Werkzeugset, Radschlüssel sowie ein Set mit Sicherungen, Glühlampen und Riemen. Abgerundet wird die Ausstattung durch Abdeckungen für Auto, Sitze und Lenkrad in einer Ferrari-Tasche.