Zwischen dem ersten Audi RS3 und dem aktuellen Modell liegen 15 Jahre. Wie groß sind die Unterschiede?
Zwischen dem ersten Audi RS3 und dem aktuellen Modell liegen 15 Jahre. Wie groß sind die Unterschiede?
Ausfahrt im Audi RS3 Sportback von 2001: Das misanorote Exemplar aus der Sammlung der Audi Tradition ist im Jahreswagenzustand.
Audi RS, Jahrgang 2026: Der Auftritt spektakulärer, die Backen breiter, der Motor leichter und stärker. Doch der Grundcharakter blieb erhalten.
Der Ur-RS3 gibt sich dezent: etwas dickerer Dachkantenspoiler, Doppelrohrauspuff, 19-Zoll-Räder.
Das aktuelle Modell tritt mit den RS-typischen Oval-Endrohren, schwarz lackierter Diffusorblende, Carbonteilen und flügelförmigem Dachkantenspoiler offensiver auf.
Der Singleframe ist samt Rahmen schwarz lackiert, ein RS3-Badge weist auf das Spitzenmodell hin.
Unser Fotoauto hat rot lackierte Zierleisten im Innenraum. Das steht dem Youngtimer ebenso gut wie die auch nach 15 Jahren unerschütterlich wirkende Solidität.
Echte Zeigerinstrumente waren 2011 Stand der Technik. Die Tachoskala reicht bis 310 km/h. Abgeregelt ist der RS3 bei 250 km/h.
Navi-Bildschirm in der Mittelkonsole, solider Wählhebel für das DKG-Getriebe und eine sehr gute Ergonomie im 8P-Cockpit.
Die Schalensitze sind nicht für breite Hüften gebaut und schauen mit ihren roten Nähten sowie den rot lackierten Sitzlehnen fesch aus.
Kult: 5-Arm-Rad im Rotor-Design mit rot lackiertem Felgenhorn.
Preiswürdig: Den Motor wählte eine Jury mehrfach in Folge zum „Engine of the year“.
RS3 von 2011 und 2026. Beide sind Charakterdarsteller. Der alte fährt handfester, der neue geschliffener.