Mit 830 PS, maximal 678 Nm Drehmoment und einem Preis von 590.000 Euro tritt der Ferrari 12Cilindri Manuale brachiale V12-Power zu unserem Fahrbericht an.
Mit 830 PS, maximal 678 Nm Drehmoment und einem Preis von 590.000 Euro tritt der Ferrari 12Cilindri Manuale brachiale V12-Power zu unserem Fahrbericht an.
Das auf 1.499 Exemplare begrenzte Sondermodell soll die klassische GT-DNA von Ferrari mit einem neu interpretierten manuellen Fahrerlebnis verbinden.
Die „Manuale“ wiegt keine 5 Kilogramm, ändert also nichts an der optimalen Gewichts- und Handling-Balance.
Bei Bedarf lässt sich jederzeit auf den Automatikbetrieb umschalten.
Statt sämtliche Abläufe zu automatisieren, simuliert Ferrari bewusst jene Widerstände und Bewegungen, die das klassische Schalten ausmachen.
Reinlatschen, kommen lassen, klack-zing-klack – Schalten fühlt sich weitaus echter an, als es technisch ist.
Wer mit getretener Kupplung startet, landet direkt im manuellen Modus.
Nicht nur die Schaltung überzeugt, auch die Lenkradtasten, die den Touch-Quatsch ersetzen.
Beim Schalten huscht der Hebel mit charakteristischen Zing-Geräuschen an den Metallzacken der Kulisse vorbei.
Alles im Griff: Die Hinterachse drängelt, während die präzise Lenkung den Kurs vorgibt.
Unter der langen Haube arbeitet ein 830 PS starker V12-Saugmotor.
Das Konzept klingt zunächst nach künstlichem Purismus, überzeugt im Fahrbetrieb aber durch sein erstaunlich authentisches Bediengefühl.
Ein Zeichen der GT-Tradition: Ferrari versteht den 12Cilindri Manuale als Hommage an die Geschichte seiner Gran Turismo.
Fast perfekt: Beim Herunterschalten fehlt dem Ferrari das letzte Quäntchen mechanischer Authentizität.