Der britische Elektroautobauer Arrival hat einen Minivan vorgestellt, der speziell auf den Einsatz bei Mitfahrdiensten zugeschnitten wurde.
Der britische Elektroautobauer Arrival hat einen Minivan vorgestellt, der speziell auf den Einsatz bei Mitfahrdiensten zugeschnitten wurde.
Das schlicht Arrival Car getaufte Modell wurde in nur sechs Monaten auf der bestehenden Skateboard-Plattform komplett neu entwickelt und soll bereits 2022 in die Felderprobung gehen.
Die ersten Bilder vom Arrival Car offenbaren einen Minivan, der wie eine Mischung aus dem neuen Hyundai Staria und einem VW Up wirkt und bei der Größe in etwa einem Kompaktauto entspricht.
Markant sind die großen Glasflächen.
Die Frontscheibe reicht bis weit in den Vorderwagen und schließt am oberen Ende nahtlos an eine gläsernes Panoramadach an. Auch die seitlichen Glasflächen wurden großflächig gestaltet. Die A-Säulen präsentieren sich hauchdünn, die C-Säulen dafür umso dicker. Die vier Türen sind konventionell angeschlagen.
Im Innenraum finden bis zu 5 Personen Platz.
Für noch mehr Beinfreiheit, oder größeres Gepäck, kann der Beifahrersitz komplett nach vorne umgelegt werden.
Übersichtlich gestaltet sich der Fahrer-Arbeitsplatz.
Zentrales Bedienelement ist ein großer Touchscreen mittig auf der Armaturentafel. Rechts neben dem Lenkrad sitzt das "Taxameter". Weitere Anzeigen und Bedienelemente gibt es abgesehen von Lenkstockhebeln und Fensterheben in den Türen nicht.
Hinten gibt es eine durchgehende Bank.
Der Antrieb erfolgt rein elektrisch.
Wenn man von den Daten ausgeht, die Arrival für den Van auf dieser Skateboard-Plattform angibt, so könnte ein rund 200 PS starke E-Motor in Kombination mit einem Batteriepaket mit 67 oder 89 kWh das Arrival Car antreiben.
Die Serienproduktion des Arrival Car soll im dritten Quartal 2023 starten.