WM 2026: Spaniens Königsfamilie feiert Weltmeister-Titel
Zum zweiten Mal nach 2010 darf sich Spanien Fußball-Weltmeister nennen - und König Felipe VI. (58) hielt den begehrten Pokal kurz darauf persönlich in Händen. Im MetLife Stadium in New Jersey bezwang La Roja Argentinien im Finale mit 1:0. Ferran Torres erzielte das entscheidende Tor in der Verlängerung. Die spanische Königsfamilie fieberte auf der Tribüne mit.
Ein historisches Novum: Erstmals reisten Felipe und Königin Letizia (53) zusammen mit ihren Töchtern Kronprinzessin Leonor (20) und Infantin Sofía (19) zu einem WM-Endspiel. Von ihrer Loge aus unterstützten sie das Team, das sie bereits seit Turnierbeginn begleiteten. Auch modisch ließen die vier keinen Zweifel an ihrer Loyalität - Rot bestimmte ihre Garderobe. Das Turnier selbst markierte einen Meilenstein: Zum ersten Mal richteten drei Nationen gemeinsam eine Weltmeisterschaft aus - die USA, Kanada und Mexiko.
Felipe VI. sollte recht behalten
Kurz vor dem Anstoß wandte sich Felipe VI. noch an die Spieler. "Diese Mannschaft begeistert uns wieder einmal, genau wie ihre Vorgänger 2010. Ich denke, wir werden ein spektakuläres Finale zwischen zwei verbrüderten Nationen erleben. Es wird ein großartiges Spektakel, und hoffen wir, dass es zu unseren Gunsten ausgeht", erklärte der Monarch. Seine Hoffnung sollte sich erfüllen.
Nach dem Abpfiff betrat der König den Rasen, um Spielern und Trainerstab persönlich seine Glückwünsche auszusprechen. Neben ihm befanden sich weitere hochkarätige Gäste, darunter US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino. Besonders herzlich gestaltete sich die Umarmung mit Kapitän Rodri, der als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Auch mit Lamine Yamal teilte Felipe einen emotionalen Moment.
Leonor und Sofía heben den Pokal
Nach der Siegerehrung reichte der König die Trophäe an Letizia weiter. Auch die Königin sowie Leonor und Sofía gesellten sich zu den frischgebackenen Weltmeistern, gratulierten den Spielern und stemmten den Pokal selbst in die Luft.
Über die sozialen Netzwerke äußerte sich das spanische Königshaus ebenfalls. "Weltmeister! Eine weitere unvergessliche Seite unserer Geschichte. Ein weiterer Stern. Ein weiterer erfüllter Traum, dank einer außergewöhnlichen Generation, die bewiesen hat, dass Talent, Einsatz, Bescheidenheit und Teamarbeit der Weg zum Erfolg sind", lautete die Botschaft. Der Glückwunsch galt explizit auch dem Trainerteam um Luis de la Fuente sowie den Fans. Heute werde ein Titel gefeiert, morgen erinnere man sich an eine Legende. "Ein Trimph, der für immer in der Geschichte des spanischen Sports bestehen wird."
Viele Promis im Stadion
Die Royals waren keineswegs die einzigen Stars auf den Rängen. Die FIFA hatte 130 Prominente geladen - so viele wie bei keinem Finale zuvor. Aus Spanien reisten unter anderem Javier Bardem sowie mehrere Helden des ersten WM-Triumphs von 2010 an: Iker Casillas, Xavi Hernández, David Villa und Fernando Llorente. Alejandra Silva kam mit Ehemann Richard Gere, María Valverde begleitete Gustavo Dudamel, einen der Stars der Halbzeit-Show.
Auf der Gästeliste fanden sich zudem Mick Jagger, Dua Lipa, Brad Pitt, Matt Damon, Timothée Chalamet, Kylie Jenner, Brooke Shields und Sarah Jessica Parker. Aus dem Sportbereich waren David Beckham mit Familie vertreten, Diego Simeone mit Carla Pereyra sowie Didier Drogba, Kaká und Zinedine Zidane.