Sarah Ferguson: Charity "Sarah's Trust" nach Epstein-Skandal gelöscht
Die Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust" von Sarah Ferguson (66) wurde offiziell aufgelöst und aus dem öffentlichen Register "gelöscht". Das geht aus einem Bericht der BBC hervor. Bereits im Februar hatte die Organisation angekündigt, ihre Arbeit "auf absehbare Zeit" einzustellen.
Kurz zuvor waren brisante Details über die Beziehung der früheren Herzogin von York zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) bekannt geworden. Das US-Justizministerium hatte Anfang des Jahres Dokumente veröffentlicht, darunter E-Mails, die auf einen engen Kontakt zwischen Ferguson und Epstein hindeuten.
Ferguson gab ihre Charity-Organisation "mit Bedauern" auf
Ein Sprecher von "Sarah's Trust" hatte kurz darauf gegenüber "Sky News" bestätigt, dass Ferguson gemeinsam mit dem Vorstand beschlossen habe, die Organisation aufzulösen - "mit Bedauern", wie betont wurde.
Die Auflösung sei jedoch keine spontane Reaktion auf die negativen Schlagzeilen gewesen. "Dies wird seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet", erklärte der Sprecher. Man sei "nach wie vor äußerst stolz" auf die geleistete Arbeit, etwa die Hilfslieferungen während der Corona-Pandemie sowie die Unterstützung für vom Ukraine-Krieg betroffene Menschen.
Rückzug aus der Öffentlichkeit
Seit die Epstein-Dokumente offenbarten, dass Ferguson dem Sexualstraftäter Epstein näher stand als bislang bekannt, hat sich die 66-Jährige komplett zurückgezogen. Aufgrund ihrer Verbindungen zu Epstein wurde sie bereits von mehreren anderen Wohltätigkeitsorganisationen ausgeschlossen.
Seit Oktober führt sie ihren Herzoginnentitel nicht mehr. Auch ihr Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor (66) hatte wegen seiner Epstein-Verbindungen seine royalen Titel verloren. Das einstige Paar musste zudem die Royal Lodge in Windsor räumen, wo beide zusammen gewohnt hatten. Während der frühere Prinz auf dem Anwesen Marsh Farm in Sandringham unterkam, ist Fergusons aktueller Aufenthaltsort nicht offiziell bekannt.