Royal Ascot 2025: König Charles und Camilla bei Kutschenparade
Mit einer prächtigen Kutschenparade vor tausenden Besuchern hat am Dienstagnachmittag das legendäre Royal Ascot begonnen. König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) führten den traditionellen Festzug gemeinsam mit dem Herzog und der Herzogin von Wellington an und setzten damit den feierlichen Startschuss für die prestigeträchtige Rennwoche.
In der zweiten Kutsche folgten weitere prominente Gäste: Prinzessin Anne, ihr Sohn Peter Phillips, dessen Ehefrau Harriet Sperling sowie Sir Ben Elliot, ein Neffe der Königin. Auch die nachfolgenden Wagen waren mit Angehörigen der erweiterten königlichen Familie besetzt. Der Herzog und die Herzogin von Gloucester waren ebenso anwesend wie Alice Elliot, eine Nichte von Königin Camilla. Darüber hinaus wurden Zara Tindall, Tochter von Prinzessin Anne, und ihr Mann Mike Tindall bei dem Event gesehen, wie unter anderem "People" berichtet.
Royale Grußbotschaft im Programmheft
Nach ihrer Ankunft begaben sich König Charles III. und Königin Camilla in die exklusive "Royal Enclosure", für die strenge Bekleidungsvorschriften gelten: Damen müssen Hüte sowie knielange Kleider oder Röcke tragen, Herren erscheinen in Zylinder und Cutaway. Die traditionsreiche Veranstaltung findet in diesem Jahr von Dienstag, dem 16. Juni, bis Samstag, dem 20. Juni, statt.
Zudem wandte sich das Königspaar mit einer offiziellen Botschaft an die Gäste, die im Programmheft abgedruckt wird. Der Wortlaut beginnt mit: "Wir heißen Sie ganz herzlich zum Royal Ascot willkommen. Einige der besten Pferde aus Europa, Nordamerika und Australasien werden diese Woche an den Start gehen und von Zuschauern in fast 200 Ländern verfolgt werden", zitiert der Blog "Royal Central".
Royales Paar züchtet selbst Rennpferde
In ihrer Botschaft unterstrichen der Monarch und die Königin die herausragende Bedeutung des Royal Ascot. Sie bezeichneten das Event als "ein Highlight des Jahres" für die weltweite Pferderennszene. Außerdem gewährten sie persönliche Einblicke in ihre Leidenschaft für den Rennsport.
"Da wir selbst Pferdebesitzer und -züchter sind, wissen wir, wie schwer es ist, Rennen beim Royal Ascot zu gewinnen, und wir wünschen unseren Züchterkollegen im In- und Ausland viel Glück bei dieser äußerst faszinierenden Herausforderung", erklärten sie. Das Paar hat die Rennpferde nach dem Tod von Königin Elizabeth II. (1926-2022) geerbt.
The King and Queen have written to racegoers attending Royal Ascot.
— Royal Central (@RoyalCentral) June 15, 2026
Their message will appear in the racecard.
The five day festival gets underway tomorrow. pic.twitter.com/LjmFoYtmzN
Kein Palast-Event trotz königlichem Namen
Ungeachtet seines Namens ist das Royal Ascot keine Veranstaltung der königlichen Familie und wird auch nicht vom Palast ausgerichtet. Es handelt sich vielmehr um eine besondere Pferderennwoche, die jährlich im Juni in Ascot stattfindet. An den fünf Tagen strömen rund 300.000 Besucher zu dem Spektakel, das als Großbritanniens populärstes Pferderennen-Event gilt.