Prinzessin Caroline: Stiftungsgala mit Albert II. und Töchtern
Bei der Preisverleihung der Fürst-Pierre-Stiftung in der Opéra Garnier zeigte sich Prinzessin Caroline von Hannover (69) am Dienstagabend im Kreise ihrer Familie. Die Schwester von Fürst Albert II. von Monaco (68) führt die Organisation als Präsidentin - in diesem Jahr ein besonderer Anlass, denn die Stiftung wird 60 Jahre alt. Der Fürst begleitete seine Schwester zur festlichen Gala. Gemeinsam mit Carolines Töchtern Charlotte Casiraghi (40) und Prinzessin Alexandra von Hannover (27) präsentierten sie sich in eleganten dunklen Outfits.
Bereits im vergangenen Jahr gestaltete sich die Zeremonie als Familienveranstaltung. Am 14. Oktober 2025 erschien Caroline zusammen mit Tochter Charlotte Casiraghi in der Opéra Garnier, wie "Monaco Tribune" damals berichtete. Auf den Bildern des Events sind Mutter und Tochter Seite an Seite mit den Ausgezeichneten zu sehen.
Daniel Pennac und Martha Nussbaum ausgezeichnet
Der französische Schriftsteller Daniel Pennac durfte den Literaturpreis für sein Gesamtwerk entgegennehmen. Berühmt machten ihn seine Malaussène-Romane sowie der Essay "Comme un roman", eine Hommage an das Lesevergnügen. Das Entdecker-Stipendium sicherte sich Soundouss Chraïbi mit ihrem Erstlingswerk "Le soleil se lève deux fois" - einer in Tanger spielenden Erzählung über drei Generationen von Frauen.
Laut "Riviera Radio" wurde zudem die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum für ihr Lebenswerk mit dem Preis des Fürstentums geehrt. Die Fürst-Pierre-Stiftung verleiht diese Auszeichnung zusammen mit den Rencontres Philosophiques de Monaco. Nussbaums Forschung dreht sich um Ethik und Menschenwürde sowie die Bedeutung von Emotionen im gesellschaftlichen Diskurs.
Nachwuchs aus Monaco vergibt eigene Auszeichnungen
Zwei Preise werden von jungen Menschen aus dem Fürstentum vergeben. Seit 2007 lesen Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen ausgewählte Debütromane, besprechen diese mit ihren Lehrkräften und begegnen den Autoren persönlich. In diesem Jahr fiel ihre Entscheidung auf Camille Leyvraz mit dem Roman "Rouille".
Seit 2011 votieren darüber hinaus Nachwuchsmusiker aus Monaco über zeitgenössische Werke - in Kooperation mit der Rainier-III.-Akademie. Ihr Favorit war David Fulmers Klavierkomposition "I have loved a stream and a shadow". Den "Tremplin Musical", das musikalische Sprungbrett der Stiftung, erhielt Alexandre Jamar für sein Stück "alfabet".