Prinz William und Ross Kemp starten wichtiges Projekt
Gemeinsam mit dem britischen Schauspieler und Moderator Ross Kemp (62) hat Prinz William (44) am Dienstag die englische Kleinstadt Ilminster besucht. Dort präsentierten die beiden eine neue Initiative für den Katastrophenschutz.
Trotz des ernsten Anlasses kam die persönliche Note nicht zu kurz. Aufnahmen vom Dienstag zeigen den Thronfolger und Kemp im lebhaften Gespräch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie jungen Leuten aus der Umgebung. Auch mit Feuereinsatzkräften tauschte sich William aus.
Besonders warmherzig gestaltete sich eine Begegnung mit den kleinsten Gästen: Junge Schulkinder empfing der Prinz mit High Fives. Danach widmete sich der 44-Jährige den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern und ließ sich für gemeinsame Erinnerungsfotos ablichten.
Was hinter dem royalen Besuch steckt
Prinz William fungiert als Schirmherr des National Emergencies Trust. Die 2019 ins Leben gerufene Hilfsorganisation steht Menschen nach Katastrophen bei und kooperiert mit anderen Organisationen, um unter anderem rasch Spendengelder für Betroffene und deren Angehörige zu mobilisieren. Ross Kemp ist seit Ende des vergangenen Jahres als Botschafter für den Trust tätig.
In Ilminster präsentierten beide nun die neue Initiative "Ready Together". Das Programm soll Gemeinden dabei helfen, sich effektiver für potenzielle Katastrophen wie Waldbrände oder Hochwasser zu wappnen.
"Um ganz ehrlich zu sein, befindet sich die Welt in einer weitaus gefährlicheren Lage als noch vor 30 Jahren", erklärte Kemp laut "BBC". Eine gute Vorbereitung sei daher umso bedeutsamer: "Je besser wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, desto besser werden wir damit zurechtkommen."
Genau an diesem Punkt setzt "Ready Together" an. Ein Sprecher des Kensington-Palastes führte aus, Untersuchungen hätten ergeben, dass Menschen in Notsituationen große Hilfsbereitschaft zeigten und ihre Nachbarn in Krisenzeiten unterstützen wollten. Zugleich glaubten deutlich weniger Menschen, dass ihre Gemeinden hinreichend auf mögliche Katastrophen eingestellt seien. Die Initiative solle "diese Lücke schließen, indem das Wohlwollen in praktische Vorsorge umgewandelt wird".