Prinz William: Sein geheimer Berufswunsch als Kind enthüllt
Der britische Thronfolger Prinz William (44) träumte als Kind von einer Karriere bei der Polizei. "Ich wollte tatsächlich Polizist werden, als ich jünger war. Ich dachte, ich könnte einen guten abgeben", verriet er in der "Graham Norton Show", die am Freitagabend auf BBC One ausgestrahlt wurde. Das berichtet das US-Magazin "People".
Talkmaster Graham Norton (63) hatte den Prinzen gefragt, welchen beruflichen Weg er wohl gewählt hätte, wäre er nicht als zukünftiger Monarch zur Welt gekommen.
DJ-Ambitionen ohne Durchbruch
Später gesellte sich ein weiterer Berufswunsch hinzu. "Dann hatte ich eine Phase, in der ich DJ werden wollte", berichtete William. Einen Künstlernamen hatte er sich laut "E! News" sogar schon zurechtgelegt: "DJ Xara". Die Namenswahl sei "nicht gut" gewesen, gestand er. Bei Schulpartys habe er allerdings nie aufgelegt. Dafür habe es am Ende nicht gereicht.
Einen Beruf jenseits seiner royalen Verpflichtungen übte der Prinz dennoch aus. Nach seinem Dienst bei der Household Cavalry der britischen Armee wechselte er zur Royal Air Force. Dort flog er bis 2013 als Such- und Rettungspilot. Zwischen 2015 und 2017 steuerte er Hubschrauber für die East Anglian Air Ambulance. Anschließend konzentrierte er sich vollständig auf seine Rolle als Working Royal.
Seine Leidenschaft für die Fliegerei reicht ebenfalls bis in die Kindheit zurück. Als Junge durfte William gemeinsam mit seinem Vater, König Charles (77), in einem Wessex-Hubschrauber mitfliegen. Ein Foto dieses Fluges hing später in seinem Zimmer, wie er einst berichtete.
Ein Preis gegen den Pessimismus
Auf Nortons legendärem Sofa saß William neben Cate Blanchett, Hannah Waddingham und Robert Irwin. Das Trio engagiert sich für den Earthshot Prize, den Umweltpreis des Prinzen, der den eigentlichen Grund für seinen Talkshow-Besuch darstellte. Die Auszeichnung ehrt jährlich Menschen und Initiativen, die sich weltweit für den Umweltschutz stark machen.
Die Idee für den Preis sei aus Frustration entstanden. "Viele Jahre lang hörte ich Geschichten über Umweltprobleme, und was mir auffiel, war die Negativität und Untergangsstimmung, die mich runtergezogen hat", erklärte William. Er habe sich gedacht, es müsse etwas Kraftvolleres und Optimistischeres geben. Es gehe darum, Enthusiasmus zu entfachen. Weltweit gebe es großartige Menschen, die sich für den Schutz des Planeten einsetzten. Der Preis ermögliche es, sowohl über Dringlichkeit als auch über Optimismus zu sprechen.