Prinz William besucht Amos Bursary: Absolvent kommt vor Hochzeit
Prinz William (44) hat am Mittwoch Stipendiaten und Absolventen der Amos Bursary im Londoner Stadtteil Hoxton besucht. Die Organisation unterstützt unter anderem leistungsstarke junge Menschen mit afrikanischen und karibischen Wurzeln aus finanziell schwächeren Verhältnissen. Laut "Daily Mail" zeigte sich der britische Thronfolger von den Anwesenden "überwältigt".
Für den wohl denkwürdigsten Augenblick des Termins sorgte Joseph Simeon. Der 29-Jährige ist mittlerweile als Investmentbanker in New York tätig.
Trauung bereits am Donnerstag
Wie wichtig ihm das Förderprogramm ist, unterstrich Simeon allein durch seine Anwesenheit - denn er heiratet bereits am Donnerstag. William reagierte verblüfft. "Morgen? Sie sollten nicht hier sein! Es gibt andere Gespräche, die Sie führen sollten. Sollten Sie nicht Ihre Rede vorbereiten?", zitiert ihn die britische Zeitung.
Die Stiftung wurde 2009 von der britisch-guyanischen Politikerin Baroness Valerie Amos und ihrer Schwester Colleen Amos ins Leben gerufen. Jährlich werden etwa 50 junge Menschen aus London und den West Midlands direkt gefördert, weitere 300 erhalten Online-Beratung und Mentoring. Die Unterstützung erstreckt sich von der Schulzeit über das Studium bis zum Berufseinstieg.
In einer Gesprächsrunde mit ehemaligen Stipendiaten, die es unter anderem nach Oxford, in juristische Berufe und ins Investmentbanking geschafft haben, lauschte William einer Erfolgsgeschichte nach der anderen. "Leistungsträger... das ist genau die Stimmung, die ich hier wahrnehme!", bemerkte er. Eine Amos Bursary in allen Bereichen der Gesellschaft wäre "fantastisch", so der Prinz, der fragte, wie sich weitere Möglichkeiten schaffen ließen. "Wie jemand mal zu mir sagte: Talent ist überall, Chancen sind es nicht."
Präsente für den Thronfolger
Auch TV-Moderatorin June Sarpong (49), die das Programm seit der Gründung begleitet, war anwesend. Das Besondere an der Bursary sei, dass sie tatsächlich Resultate erziele. Im Untergeschoss demonstrierte Kofi Oppong, Gründer des Gastgebers UrbanMBA, dem Prinzen die Funktionsweise eines 3D-Druckers. William erhielt eine selbst hergestellte Kartenhülle sowie eine Vase als Geschenk. "Das ist erstaunlich", kommentierte er.