Prinz George in Eton: Smartphone-Verbot im Elite-Internat
Für Prinz George (13) heißt es im renommierten Internat Eton: kein Smartphone erlaubt. Stattdessen muss sich der älteste Sohn von Kronprinz William (44) und Prinzessin Kate mit einem simplen Mobiltelefon zufriedengeben. Das Elite-Internat in Berkshire hat internetfähige Handys für Neuzugänge bereits 2024 untersagt, wie das US-Magazin "People" meldet. Den Erstklässlern stehen ausschließlich Geräte zur Verfügung, die Telefonate und SMS ermöglichen - ohne jeglichen Internetzugang.
Diese Vorschrift dürfte ganz im Sinne der royalen Eltern sein. William und Kate haben mehrfach ihre Sorgen über die Auswirkungen digitaler Medien auf Kinder und deren seelisches Wohlbefinden zum Ausdruck gebracht. Im November 2025 erklärte der Thronfolger: "Unsere Kinder haben keine Handys. Ich denke, wenn George auf die weiterführende Schule kommt, wird er vielleicht ein Handy ohne Internetzugang haben." Ein klassisches, klobiges Gerät mit SMS-Funktion halte er für akzeptabel. "Mein Problem ist der Internetzugang. Ich finde, Kinder haben online Zugriff auf zu viele Dinge, die sie nicht sehen sollten."
TikTok und Co. bleiben außen vor
Georges Stundenplan in Eton lässt ohnehin kaum Raum für soziale Medien. Anfang September brachten ihn seine Eltern zum Internat, an dem bereits William von 1995 bis 2000 seine Schulzeit verbrachte. Seither war der junge Prinz dem US-Magazin zufolge vermutlich nicht mehr daheim. Die ersten Wochen seien vollständig dem Ankommen gewidmet, mit einem intensiven Einführungsprogramm, wie Melanie Sanderson vom "Good Schools Guide" erläutert.
Als sogenannter "F Blocker" - so werden die Neulinge in Eton bezeichnet - muss sich George an zahlreiche Besonderheiten gewöhnen. Dazu zählt ein hauseigener, häufig vom Lateinischen geprägter Sprachgebrauch. Trimester werden in Eton "halves" genannt, Unterrichtsstunden "divs". Die charakteristischen dreieckigen Zeugnisse tragen die Bezeichnung "threepenny bits".
Ein Einschnitt auch für William und Kate
Für Prinz William und Prinzessin Kate bedeutet dies ebenfalls eine Umgewöhnung - erstmals leben sie ohne ihren ältesten Sohn. "Es ist kein Abliefern, es ist eine Übergabe, und das ist ein gewaltiger Einschnitt für Eltern", unterstreicht Melanie Sanderson. "Es ist so ein großer Schritt für Eltern, ihre Kinder im Internat abzugeben, sie ihrem neuen Schulleiter zu übergeben und ihren kostbaren jungen Menschen in die Obhut eines anderen Erwachsenen zu geben. Es ist gewaltig."