Meghan reagiert auf Ermittlungen gegen ihren Vater
Mit einem öffentlichen Statement hat sich Herzogin Meghan (45) zu den gravierenden Anschuldigungen gegen ihren Vater Thomas Markle Sr. (82) geäußert. Gegen den 82-Jährigen laufen Medienberichten zufolge Ermittlungen wegen angeblichen Besitzes von kinderpornografischem Material.
Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. (60) wirft seinem Vater vor, entsprechendes Material besessen zu haben. Wie die britische Zeitung "The Sun" am Donnerstag meldete, gibt der 60-Jährige an, dieses im Haus seines Vaters auf den Philippinen gefunden zu haben. Den Fund habe er daraufhin sowohl der Polizei als auch dem FBI mitgeteilt.
Herzogin von Sussex zeigt sich tief betroffen
Auf die Anschuldigungen reagierte Meghan mit einer Erklärung, die dem US-Magazin "People" vorliegt. "Die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind, erschüttern mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei allen Kindern, die möglicherweise zu Schaden gekommen sind", teilte die Herzogin von Sussex demnach mit.
Zudem verwies sie laut "People" auf ein Schreiben, das bereits 2018 an die Metropolitan Police sowie an die für den Schutz der britischen Königsfamilie zuständige Spezialeinheit Royalty and Specialist Protection übermittelt worden sei. "Dieser Brief wurde mir später ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Darin wurden beunruhigende und verstörende Vorwürfe gegen meinen Vater erhoben. Mir wurde versichert, dass diese untersucht würden", führte Meghan weiter aus.
Sicherheit von Archie und Lilibet hatte Priorität
Die 45-Jährige nahm auch Stellung zur jahrelangen Distanz zu ihrem Vater sowie zu ihrer Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) zu gestatten. "Ich hoffe, dass nun verstanden wird, dass es trotz der verzerrten Darstellungen in einigen Medien über die Jahre hinweg nur einen Grund für meine Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung gab, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu ermöglichen: ihren Schutz", betonte sie.
Sie habe darauf vertraut, dass die Behörden auch andere Familien beschützen würden. "Auch wenn das Ausmaß dessen, was nun ans Licht gekommen ist, erschütternder ist, als man es sich jemals vorstellen könnte, hoffe ich aufrichtig, dass der Gerechtigkeit vollständig Genüge getan wird und die Sicherheit und der Schutz unschuldiger Kinder weiterhin oberste Priorität haben", erklärte die Herzogin.
Meghan ist das einzige gemeinsame Kind von Thomas Markle Sr. und Doria Ragland. Aus seiner ersten Ehe mit Roslyn Loveless hat Thomas Markle zwei weitere Kinder: Thomas Jr. und Samantha.