Meghan & Harry: Flucht ins Ausland nach Vorwürfen gegen ihren Vater
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) haben sich mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) für einen Kurztrip ins Ausland begeben. Wie das britische Magazin "Hello!" meldet, verbringt die Familie dort Zeit mit engsten Vertrauten. Anlass für den Rückzug sind die gravierenden Anschuldigungen gegen Meghans Vater Thomas Markle Sr. (82), gegen den aktuell Ermittlungen laufen.
Unterstützung erhalte die Herzogin vor allem von Freunden außerhalb des Vereinigten Königreichs. Ihr enger Kreis melde sich dem Bericht zufolge täglich bei ihr, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen.
Vertraute berichtet: "Sie ist völlig fertig"
Eine Freundin beschreibt gegenüber dem Magazin, wie stark Meghan unter der Situation leidet. "Sie ist einfach wirklich, wirklich mitgenommen", wird sie zitiert. "Sie schaut immer wieder Lili an und hat Tränen in den Augen und denkt an all die Kinder, die mutmaßlichen Opfer. Sie hat selbst kleine Kinder. Es ist einfach erschütternd."
Meghan habe sich eigentlich bereits vor längerer Zeit entschieden, zum Schutz ihrer psychischen Gesundheit keine Nachrichten mehr zu konsumieren. Dennoch konnte sie sich nicht vollständig abschotten. Aus Großbritannien und der ganzen Welt seien mitfühlende Botschaften bei ihr eingegangen. "Es war einfach eine emotionale Achterbahnfahrt für sie. Sie ist völlig fertig."
Brief der Polizei erreichte Büro 2019
Die Ermittlungen gehen auf Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. (60) zurück. Er gibt an, im Haus seines Vaters auf den Philippinen Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs gefunden zu haben. Thomas Markle Sr. weist sämtliche Vorwürfe kategorisch zurück.
Für Meghan kommen die Anschuldigungen jedoch nicht überraschend. Bereits 2019 hatte die Londoner Metropolitan Police dem Büro des Herzogspaars einen Brief von Roslyn Loveless übermittelt, der ersten Ehefrau ihres Vaters. Darin erhob die Mutter von Samantha (61) und Thomas Jr. Vorwürfe, die Meghan später als "verstörend" bezeichnete. Damals sei ihr geraten worden, die Sache nicht öffentlich zu machen.
"Eine gewisse Erleichterung"
Das Verhältnis zwischen Meghan und ihrem Vater zerbrach 2018 nach den mutmaßlich inszenierten Paparazzi-Aufnahmen vor ihrer Hochzeit. Seinerzeit zog sie einen klaren Schlussstrich und beendete den Kontakt zu dem pensionierten Hollywood-Lichtdesigner. Da er sich in Interviews wiederholt über das Schweigen beschwerte, schrieb sie ihm im Dezember 2025 ein letztes Mal und legte ihre Beweggründe dar. "Es ist auch eine gewisse Erleichterung da, dass es jetzt endlich raus ist", erklärt die Freundin.
Meghan selbst hatte sich vergangene Woche in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Jede Distanz zu ihrem Vater und ihre Entscheidung, ihm den Kontakt zu den Kindern zu verwehren, habe ausschließlich einen Grund gehabt: "sie zu schützen". Das Ausmaß dessen, was nun ans Licht gekommen sei, sei "abscheulicher, als man es sich je hätte vorstellen können". Sie hoffe, dass der Schutz unschuldiger Kinder weiterhin höchste Priorität genieße.