Hubertusjagd 2024: Königin Mary überreicht Preise in Dyrehaven
Bei der diesjährigen Hubertusjagd in Dyrehaven nahe Klampenborg war Königin Mary (54) am Sonntag unter den begeisterten Zuschauern. Das dänische Königshaus veröffentlichte auf Instagram mehrere Aufnahmen des Events. Die traditionsreiche Jagd habe "heute Tausende von Zuschauern, darunter Ihre Majestät die Königin" angezogen, teilte der Palast mit.
Die Monarchin zeigte sich passend gekleidet: Sie kombinierte einen Filzhut mit einer dunkelgrünen Jacke und einem karierten Rock in Grüntönen. Auf einer der Aufnahmen winkt sie mit einer Tasse in der Hand vom Balkon des Eremitage-Anwesens.
Elf Kilometer Strecke mit 32 Hindernissen
Wie in jedem Jahr begann die erste Etappe um 10 Uhr am Peter Lieps Hus. Die Teilnehmer in ihren charakteristischen roten Jacken bewältigten eine etwa elf Kilometer lange Strecke mit insgesamt 32 Hindernissen, wie "Ekstra Bladet" berichtete.
Ein Abschnitt des Parcours führt zum Magasindammen, einem Gewässer östlich der Eremitage. Dort kommt es regelmäßig vor, dass ein Reiter aus dem Sattel fällt und durchnässt im Wasser landet. Den Abschluss bildet ein Rennen über 1.000 Meter. Wer als Erster die Ziellinie erreicht, trägt den Sieg bei der Hubertusjagd davon. Gekürt werden jeweils ein Gewinner bei den Großpferden und einer bei den Ponys.
Königin überreicht Siegerehrung
Für Mary endete der Tag nicht mit dem Zuschauen. Die Königin nahm am Eremitage-Schloss die Preisverleihung vor. Bei der Jagd, die stets am ersten November-Sonntag ausgetragen wird, sind traditionell Mitglieder des Königshauses zugegen. Im Vorjahr übernahm diese Rolle Prinzessin Benedikte, die Schwester von Königin Margrethe.
Ausrichter der Hubertusjagd ist der Sportsrideklubben. Das Ereignis blickt auf eine über 120-jährige Geschichte zurück und wurde nur selten abgesagt - etwa während der Corona-Pandemie. Die Veranstaltung knüpft an die Parforcejagden an, für die Dyrehaven ursprünglich geschaffen wurde. Damals hetzte ein Rudel Jagdhunde einen Fuchs, während Pferde und Reiter folgten. Hunde sind heute nicht mehr dabei. Die Rolle des Fuchses übernehmen erfahrene Reiter, die mit Fuchsschwänzen vorausreiten.