Hausärztin von Charles und Camilla ist tot
Ein mutmaßlicher Mordfall sorgt für Entsetzen bei den britischen Royals: Die Polizei in der Grafschaft Norfolk hat den Ehemann einer Hausärztin der Königsfamilie wegen Mordes angeklagt, wie unter anderem "The Sun" berichtet. Hannah Terry (45), die auch als Hannah Cain bekannt war, war am frühen Morgen des 4. Oktober leblos in ihrem Zuhause im Ort Dersingham entdeckt worden. Die Gemeinde liegt in unmittelbarer Nähe zum Sandringham-Anwesen der Royals.
Dies geht laut dem Bericht aus einer offiziellen Polizeimeldung hervor. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft und wurde bereits am 7. Oktober einem Richter vorgeführt. Die Anklage nannte als Todesursache eine durch stumpfe Gewalt verursachte Verletzung an der rechten Seite des Kopfes. Zudem stellten die Ermittler Spuren fest, die auf eine mögliche Kompression des Halses hindeuten könnten.
Britischen Medien zufolge hatte die dreifache Mutter zum Zeitpunkt ihres Todes eine Übernachtungsparty für Freunde ihrer Söhne veranstaltet. Detective Inspector Alix Wright von der zuständigen Mordkommission spreche von einem "sehr frühen Stadium" der Untersuchungen. Das Team arbeite daran, die genauen Todesumstände aufzuklären.
Medizinerin der Royals nahe Sandringham
Laut "The Sun" soll Terry hochrangige Mitglieder des Königshauses während deren Aufenthalten in Sandringham ärztlich versorgt haben. König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) seien über den Todesfall informiert worden. Das Königspaar ist nach einem längeren Aufenthalt auf Schloss Balmoral mittlerweile nach London zurückgekehrt. Öffentlich haben sich beide bislang nicht zu dem tragischen Vorfall geäußert.
Terry war neun Jahre lang in einer Hausarztpraxis in Heacham tätig. Im vergangenen Sommer gab sie diese Stelle auf, um sich verstärkt ihren Kindern zu widmen. Danach arbeitete sie im Grimston Medical Centre in King's Lynn - einer Praxis, die auch die königliche Familie betreut.
Trauernde legen Blumen nieder
Das Medical Centre blieb am Dienstag geschlossen. Auf der Website der Praxis war von "äußerst schwierigen Umständen" die Rede, die das Team beträfen. Patienten wurden um Geduld und Verständnis gebeten. Vor dem Gebäude legten Anwohner, Patienten und Kollegen seitdem Blumen ab. Auf beigefügten Karten würdigen sie eine "freundliche und wunderbare" Medizinerin.